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Gesetzliche Rahmenbedingungen
und Verordnungen

Alles was Sie wissen müssen

Gesetzliche Rahmenbedingungen und Verordnungen sind wichtige Bestandteile der europäischen, und somit auch der deutschen Energiewirtschaft. Mit Hilfe dieser Vorgaben soll aktiv zu höheren energetischen Standards beigetragen werden. Unternehmen sollen einerseits dabei helfen, Produkte energieeffizienter und umweltverträglicher zu produzieren.

Aktuelle Energiegesetze, wie die Energieeinsparverordnung (ENEV) oder die Ökodesignrichtlinie (ErP), sollen andererseits den Gebäudebestand, sowie alle künftigen Projekte klimaneutraler gestalten und so zu einer vernünftigen und besseren Zukunft beim Energieverbrauch beitragen.

Auch Bauherren müssen sich an diese gesetzlichen Rahmenbedingungen halten. Mit immer neuen Regelungen steigen auch die energetischen Standards besonders für künftige Neubauten. Ergänzend helfen Ihnen Förderprogramme genau diese Vorhaben finanziell zu unterstützen. Beim Kauf einer neuen Heizanlage lohnt es sich also auf jeden Fall staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen. Der Wolf Förderservice zeigt Ihnen das passende Programm, bis hin zur Bestförderung.

Rahmenbedingungen
und Verordnungen im Überblick

In unserer dynamischen Wirtschaft ändern sich Gesetze und Regelwerke stetig. Umso wichtiger ist es, sich über die aktuelle Lage zu informieren. Wir geben Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Informationen dazu.

Energieeinsparverordung (EnEV)

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) setzt seit 2002 besonders für Neubauten immer höhere energetische Standards. Aber auch Besitzer älterer Gebäude müssen einige Regelungen beachten. Das große Ziel dabei ist, bis 2021 für ganz Europa den Niedrigst-­Energiestandard zu erreichen.

Dazu gehört beispielsweise, das alle Öl-­ und Gasheizkessel, älter als 30 Jahre, ab sofort außer Betrieb genommen werden müssen. Die EnEV 2014 sieht dafür jedoch eine ganze Reihe von Ausnahmen vor.

Oberste Geschossdecken, die nicht die Anforderungen an den Mindestwärmeschutz erfüllen, müssen gedämmt sein. Gemeint sind Decken beheizter Räume, die an ein unbeheiztes Dachgeschoss angrenzen. Weiter bekommt der Energieausweis für Gebäude mehr Gewicht. Verkäufer und Vermieter müssen den Ausweis künftig bereits bei der Besichtigung der Immobilie vorlegen.


Mehr Informationen zur EnEv

Informationen zur EnEV vom BMUB

Ökodesign-Richtline (ErP-Richtlinie)

Kühlschränke, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Backöfen – mit der Weißen Ware fing in den 90er-­Jahren alles an. Inzwischen tragen auch andere energieverbrauchsrelevante Geräte wie Fernseher, Leuchtmittel und seit September 2014 selbst Staubsauger das europäische ErP-­Energieeffizienz-­Etikett. „ErP“ steht dabei für Energy related Products, zu Deutsch energierelevante Produkte.

Mehr Informationen zur Ökodesign-­Richtline

Informationen zur Ökodesign-­Richtline vom BMWi

Neues Effizienzlabel
für Heizungsaltanlagen

Seit Januar 2016 ist neben den gängigen Energieeffizienzlabeln auch das Label für Heizungsaltanlagen umgesetzt worden. Dieses gilt für alle Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind. Ihnen als Verbraucher soll das Label kostenfrei Informationen über den individuellen Effizienzstatus Ihres Heizkessels liefern. Laut Statistiken entsprechen von den 20,5 Millionen verbauten Heizungsanlagen in Deutschland lediglich ein Viertel dem Stand der Technik. Entsprechend groß ist daher das technische und wirtschaftliche Potenzial zur steigerung von Energieeffizienz.

Berechtigt, das Label anzubringen sind Ihr Heizungsinstallateur, Schornsteinfeger oder bestimmte Energieberater. Ab 2017 sind die Bezirksschornsteinfeger verpflichtet, Geräte ohne Etikett zu etikettieren.

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