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SPEICHER
FÜR ZUVERLÄSSIGE WÄRME

Warmes Wasser und eine zuverlässige Heizung sind für uns heute selbstverständlich. Selten müssen wir darüber nachdenken, wo die Wärme herkommt, die wir für ein angenehmes Leben brauchen. Aber wenn Sie einen Neubau planen oder Ihren Altbau sanieren, wird die Frage nach dem richtigen Wärmespeicher interessant.

Dabei ist auf den ersten Blick alles ganz einfach: Ein großer Wasserspeicher im Keller speichert bzw. puffert Wärme. Gibt es ein Wärmeüberangebot heizt sich der Speicher auf. Bei Wärmemangel gibt er die Wärme wieder ab. Eingesetzt werden Speicher in der Regel zur Zwischenspeicherung von überschüssiger Wärme z.B. bei Holzheizungen und Solaranlagen, die nicht ständig oder nicht gleichmäßig Wärme erzeugen, zur Überbrückung von Stromsperrzeiten bei Wärmepumpen und zur Verbesserung des Wirkungsgrades zum Beispiel bei der Verbrennung von Festbrennstoffen (wie z.B. Holz).

Warmwasser trägt entscheidend zum Wohlbefinden bei. Wenn in Ihrem Haushalt besonders oft oder gleichzeitig geduscht oder gebadet wird, lohnt sich die Anschaffung eines Warmwasserspeichers.

Da in einem Speicher Wärme über einen möglichst langen Zeitraum gespeichert werden soll, kommt der Dämmung eine wichtige Rolle zu. Gute Dämmungen erkennt man zum Beispiel an einem Zertifikat, wie z.B. dem ErP Label, oder an der Tatsache, dass die Oberfläche der Dämmung ungefähr Raumtemperatur haben sollte während im Inneren des Speichers bis zu 90 Grad herrschen. Aber nicht nur der Speicher selbst verliert bei einer schlechten Dämmung Wärme: Besonders verlustreich sind die Anschlüsse. Deswegen sollten Sie darauf achten, dass nicht nur der Speicher selbst gut gedämmt ist, sondern auch die Rohre und Leitungen. Stand der Technik.

  • Vorteile

    • Gleichmäßige Wärmespeicherung auch über einen längeren Zeitraum.
    • Weniger Verschleiß der Bauteile, indem sogenannte „Brennerstarts" zum Auf- und Nachwärmen des Wassers reduziert werden.
    • Effiziente Nutzung der Solarthermie (zur Speicherung der Sonnenwärme z.B. über Nacht).
    • Bei Warmwasserspeichern: zuverlässige Warmwasserversorgung auch in größeren Mengen.  
    • Besonders sicherer Betrieb von Wärmepumpen bei niedrigen Außentemperaturen.
    • Sorgt für niedrigere Feinstaubemissionen beim Betrieb einer Heizung mit Biomasse, wie z.B. Holz.
    • Sichere Wärmebereitstellung für Frischwasserstationen.
    • Speziell bei mehreren Wärmeerzeugern (Gas, Öl, Solar, Holz) dient der Speicher als Wärmebatterie und optimiert das Zusammenspiel der Wärmequellen.
  • Nachteile

    • Trinkwasser- bzw. Warmwasserspeicher haben einen erhöhten Hygienebedarf (Legionellengefahr).
    • Bei schlechter Dämmung ergibt sich ein erhöhter Energiebedarf.
    • Heizanlagen werden komplexer mit einem Speicher, d.h. ein höherer Energiebedarf und größere Anfälligkeit.
    • Erhöhter Platzbedarf.
    • Höhere Investitionskosten.

MODERNE SPEICHERTECHNOLOGIEN HELFEN BEIM ENERGIESPAREN

Die Möglichkeiten, Trinkwasser und Heizungswasser zu speichern, sind vielfältig. Entscheiden Sie sich für eine Technologie, die Ihren Bedürfnissen entspricht.

Grundsätzlich speichern fast alle gängigen Speicher Energie in Form von warmem Wasser. Dabei ist der sogenannte Pufferspeicher die einfachste Methode, Wärme für Ihre Heizung längere Zeit vorzuhalten: In einem großen, gut gedämmten Wassertank wird die Wärme aus z.B. Solar-, Öl-, Gas-, Pellet-, oder Wärmepumpenheizungen gespeichert und bei Bedarf an das Heizungssystem wieder abgegeben.

Gerade wenn Sie Solarenergie für Ihre Warmwasserversorgung nutzen, brauchen Sie einen Speicher für die Tage, an denen die Sonne einmal nicht scheint.

Viele Pufferspeicher können darüber hinaus auch Trinkwasser erwärmen. Dies geschieht über sogenannte Frischwassermodule oder Wärmetauscher, bei denen über ein Rohrsystem, bzw. eine Spirale die Wärme des Heizungsspeichers an das Trinkwasser übertragen wird, ohne das dieses mit dem Heizwasser in Berührung kommt. Möchte man größere Mengen warmes Trinkwasser speichern, gibt es auch 'Tank-im-Tank‘ Lösungen, bei denen in den Pufferspeicher ein zweiter, kleinerer Warmwasserspeicher eingebaut ist, in dem sich das Trinkwasser befindet. Die Erwärmung dieses Warmwasserspeichers erfolgt dann durch das ihn umgebende Heizungswasser.

Die effizienteste Speichertechnologie unter den Pufferspeichern ist der Schichtenspeicher. Dieser schichtet, wie der Name schon sagt, die unterschiedlichen Wassertemperaturen wie in einem See: von der kältesten Schicht unten bis zur wärmsten Schicht oben. Der Vorteil: Schon nach einer kurzen Aufheizzeit steht im oberen Speicherbereich genug Energie für Warmwasser mit der gewünschten Nutztemperatur zur Verfügung. Außerdem entstehen auch beim Nachladen des Speicherinhalts keine starken Verwirbelungen und die Temperaturschichtung im Speicher bleibt erhalten. So haben sie immer schnell warmes Wasser und sparen dabei auch noch Energie. Außerdem erhöhen die niedrigen Temperaturen im unteren Bereich die Effizienz der Solarthermie und den Wirkungsgrad der Brennwertgeräte.

SPEICHER UND REGENERATIVE ENERGIEN

Vor allem wenn Sie auf umweltfreundliche Technologien wie Solar und Wärmepumpen setzten, sind Speicher ein wesentlicher Bestandteil Ihrer Heizanlage.

Das liegt vor allem an einer Tatsache: Regenerative Energien sind zwar kostenlos und theoretisch unbegrenzt verfügbar, aber leider scheint z.B. die Sonne nicht immer. In solchen Fällen sollten Sie einen gut gedämmten und hoch effizienten Speicher haben, der die Wärme wie ein Akku für einen späteren Zeitpunkt vorhält.

Ob Sonne, Luft, Wasser oder andere regenerative Energien: Sie sind zwar unbegrenzt verfügbar, liefern aber nur ungleichmäßig Energie. Um sie zuverlässig zu nutzen, brauchen Sie einen Speicher.

Die Kombination aus Solarthermieanlage, Wärmepumpe und Speicher sind besonders umweltfreundlich. In einem hervorragend gedämmten Haus (wie zum Beispiel einem KfW 40 Haus oder einem Passivhaus) kommen Sie mit einer solchen Lösung ganzjährig ohne fossile Brennstoffe aus - vorausgesetzt sie beziehen Ökostrom. Denn Strom brauchen sie auf jeden Fall zum Betrieb der Wärmepumpe im Winter, wenn die Leistung der Solarthermieanlage einmal nicht ausreichen sollte.

Dabei wird die Solarthermieanlage in der Regel dazu genutzt, warmes Trinkwasser bereitzustellen. Die Wärmepumpe heizt unterdessen Ihren Heizungsspeicher. Überschüssige Sonnenenergie kann, je nach System, aber auch zur Heizungsunterstützung genutzt werden. In jedem Fall sind sie bei diesem Heizungstyp aber auf einen hocheffizienten und ausreichend großen Speicher angewiesen, der überschüssige Wärme in guten Zeiten aufnehmen und bei Wärmebedarf wieder abgeben kann.

DIE KOSTEN IM VERGLEICH

Ob sich ein Speicher für Sie lohnt hängt ganz von Ihrer Wohnsituation ab. Sie entscheiden letztlich, ob und welchen Speichertyp sie brauchen.
Gerade bei der Sanierung sollten Sie die Kosten im Blick behalten. Gleichzeitig ist das der richtige Moment, um über den Einbau eines neuen Speichers nachzudenken.

Ob sich die Anschaffung eines Speichers für Sie lohnt hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. der Wohnungs- oder Hausgröße, der Art und Anzahl Ihrer Wärmeerzeuger, der Anzahl der Personen im Haus, Stoßzeiten beim Warmwasserbedarf, Ansprüchen an die Hygiene, eine Einbindung von regenerativen Energien usw.

GEBÄUDE UND SYSTEME – DARAUF MÜSSEN SIE ACHTEN

Sie planen grade einen Neubau und suchen nach der richtigen Heizanlage? Oder Sie möchten ihre alte Heizung sanieren und fragen sich, was es bei der Integration in ihr Haus zu bedenken gibt? Dann haben wir hier einige Informationen für Sie zusammengefasst.

Ein weiterer Tipp: Prüfen Sie immer, ob der gewünschte Speicher auch auf Ihren Wärmeerzeuger optimiert ist. Solarthermie-Anlagen und Wärmepumpen brauchen zum Beispiel einen oder mehrere entsprechende Wärmetauscher, die den Betrieb dieser Anlagen ermöglichen. Ein Wärmetauscher für einen Wärmepumpe zum Beispiel sollte für niedrige Temperarturniveaus ausgelegt sein, damit die Pumpe auch effizient arbeiten kann. Und wenn Sie hohe Ansprüche an die Hygiene Ihres Trinkwassers haben, weil z.B. viele Kinder oder ältere Menschen in Ihrem Haushalt leben, oder die Immobilie längere Zeit leer steht, sollten Sie sich für eine Frischwasserstation oder ein Warmwassersystem mit Legionellenschutz-Funktion (bei dem das Wasser über 60 Grad erhitzt wird) entscheiden.

Am besten fragen Sie einen kompetenten Installateur in Ihrer Nähe. Mit unserer Installateur Suche geht das ganz schnell und unkompliziert.

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