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WÄRMEPUMPEN
DAS HEIZSYSTEM MIT ZUKUNFT

Die Wärmepumpe ist eine mögliche Alternative zur Heizung mit fossilen Brennstoffen. Schon 31,4% aller Wohngebäude, die im Jahr 2015 fertiggestellt wurden, werden mit Wärmepumpen beheizt.

Bei neu gebauten Häusern hat es die Wärmepumpe bereits auf Platz 2 der beliebtesten Heizsysteme geschafft. Mit steigender Tendenz. Denn in Sachen Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz ist die Wärmepumpe kaum zu schlagen. Ein weiterer Pluspunkt: Sie arbeitet emissionsarm und sehr zuverlässig.

Bei konventionellen Heizsystemen wird Wärme durch die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas erzeugt. Eine Wärmepumpe funktioniert völlig anders. Sie wird mit Strom betrieben und nutzt die Wärme, die von Natur aus in der Luft, der Erde und dem Grundwasser gespeichert ist. 

Je nachdem welche Wärmequelle genutzt wird, unterscheidet man in Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe und Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Familie im Haus
Egal zu welcher Jahreszeit – mit einer Wärmepumpe zieht umweltfreundliches Wohlfühlklima in Ihr Zuhause ein.
  • Vorteile

    • Sehr gutes Verhältnis zwischen zugeführter und gewonnener Energie.
    • Geringe Heizkosten durch kostenlose Umweltenergie und besondere Stromtarife.
    • Sauberer Energieträger - auf einen Schornstein kann verzichtet werden.
    • Reversible Wärmepumpen ermöglichen im Sommer eine sanfte Kühlung des Gebäudes. 
    • Fossile Ressourcen werden geschont.
    • Klimafreundliche Technik.
    • Strom wird immer regenerativer und mit ihm die Wärmepumpe.
    • Besonders effizienter Betrieb bei Flächenheizungen (Fußboden- oder Wandheizung).
  • Nachteile

    • Installation abhängig von örtlichen Gegebenheiten (z.B. Qualität des Grundwassers oder der Bodenbeschaffenheit).
    • Zu Beginn relativ hohe Kosten (Jedoch später großes Sparpotenzial).
    • Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen kann es durch den Ventilator zur Geräuschentwicklung und Auskühlung des Bodens im Außenbereich kommen.

WÄRME
AUS LUFT, ERDE UND WASSER

Für welche Umweltquelle Sie sich letztendlich auch entscheiden, das Grundprinzip ist bei Luft, Erde und Wasser gleich.

Wärmepumpen werden mit einem Kältemittel betrieben, das zunächst eine Temperatur von -5°C bis -10°C hat. Mit Hilfe der Wärme aus der Umweltquelle wird es erwärmt, wodurch es verdampft. Das nun gasförmige Kältemittel wird im Verdichter komprimiert. Dadurch steigt die Temperatur auf bis zu 70°C an. Im Verflüssiger wird die Wärme entzogen, um sie für den Heizungsbetrieb und zur Erhitzung des Brauchwassers zu verwenden. Dadurch kühlt das Kältemittel ab und wird wieder flüssig. Der Druck wird verringert wodurch die Temperatur wieder auf -5°C bis -10°C sinkt. Der Kreislauf beginnt von vorn.

Wärmepumpen sind im Grunde eine neue Technik nach altbewährtem Prinzip. Denn sie funktionieren genau wie ein handelsüblicher Kühlschrank – nur eben andersherum.

Wie funktionieren Wärmepumpen:
Der Funktionskreislauf einer Wärmepumpe: von der Wärmequelle zum angenehm warmen Wohnraum.

VERSCHIEDENE WÄRMEQUELLEN
BIETEN VERSCHIEDENE VORTEILE

Sie heizen immer umweltfreundlich und günstig – egal ob mit Luft-Wasser-Wärmepumpe, Sole-Wasser-Wärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe.

Luft-Wasser-Wärmepumpen nutzen die Wärme aus der Luft und verursachen daher nur geringere Installationskosten. Sie sind auch sehr gut für Sanierungen geeignet. Das System funktioniert selbst bei sehr niedrigen Temperaturen von bis zu -15 °C. Erd-Wasser-Wärmepumpen entziehen dem Erdreich Wärme. Die Erde ist eine zuverlässige Wärmequelle, weil die Bodentemperatur ab einer Tiefe von 10 Metern das ganze Jahr über relativ konstant bei etwa 9°C bis 11°C liegt. Dadurch sind Erdwärmepumpen auch bei niedrigen Temperaturen im Winter sehr effizient. Wasser-Wasser-Wärmepumpen nutzen als Wärmequelle das Grundwasser – einen idealen Wärmespeicher. Denn Lufttemperatur und Sonneneinstrahlung beeinflussen das Grundwasser nur um gerade mal ein Grad. Die durchschnittliche Temperatur bleibt somit das ganze Jahr über konstant. Von allen Wärmepumpen sind Wasserwärmepumpen am effizientesten.

Alle Wärmepumpen haben eines gemeinsam: Sie stoßen kein CO² aus. Schließlich sind sie bei der Wärmeerzeugung nicht auf einen Verbrennungsvorgang angewiesen. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern macht auch einen Schornstein überflüssig.

Moderner Neubau von außen
Erst wenn man sich rundum wohlfühlt, wird aus einem Haus ein echtes Zuhause.
Jede Wärmepumpenart hat Vor- und Nachteile. Welche für Sie die richtige ist, besprechen Sie am besten mit einem Fachmann.

DIE KOSTEN IM VERGLEICH

Die einmalige Erschließung der jeweiligen Wärmequelle sorgt nur zu Beginn für hohe Investitionskosten. Langfristig überzeugt die Wärmepumpe durch geringe Betriebskosten.

Ein wichtiger Kostenfaktor ist der benötigte Strom. Einige Energieversorger bieten jedoch spezielle, günstigere Wärmepumpentarife an. Wenn Sie sich für einen Öko-Stromanbieter entscheiden, heizen Sie sogar komplett CO2-neutral. Mit einer eigenen Photovoltaikanlage können Sie den benötigten Strom mit Hilfe von Sonnenenergie zum Teil auch selbst erzeugen.

Seit April 2015 zahlt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mehr Fördergeld für regenerative Heizungen. Sogar für nachträgliche Verbesserungen einer bereits geförderten Anlage gibt es Zuschüsse vom BAFA.

GEBÄUDE UND SYSTEME
DARAUF MÜSSEN SIE ACHTEN

Jede Wärmequelle muss zunächst einmal erschlossen werden. Der entsprechende Aufwand ist bei den verschiedenen Quellen sehr unterschiedlich.

Bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe ist die Erschließung der Wärmequelle ganz unkompliziert: Luft ist überall und so steht die Wärmepumpe einfach neben dem Haus oder im Keller oder Lagerraum. Sie brauchen auch im Vorfeld keine speziellen Genehmigungen, lediglich baurechtliche Vorschriften zum Lärmschutz sind zu beachten Das ist aber selten ein Problem, da die meisten Wärmepumpen für einen äußerst geräuscharmen Betrieb konstruiert sind. Im Gegenzug ist die Luftwärmepumpe allerdings nicht ganz so effizient wie die anderen Wärmepumpen. 

Auch bei einer Sole-Wasser-Wärmepumpe sind einige Dinge zu beachten. Je nachdem wie der Boden beschaffen ist, fallen zur Erschließung dieser Wärmequelle mehr oder weniger aufwändige Erdarbeiten an. Bei horizontal verlegten Erdwärmekollektoren brauchen Sie ausreichend Platz, die vertikal eingebrachten Erdwärmesonden müssen von der Wasserbehörde genehmigt werden. 

Sie haben sich für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe entschieden? Dann brauchen Sie zunächst die Genehmigung der Wasserbehörde, um einen Förder- und einen Schluckbrunnen zu bauen. Da auch Wasserqualität und Wassermenge hohen Anforderungen gerecht werden müssen, ist eine vorherige Probebohrung wichtig. Im persönlichen Gespräch mit einem Fachmann finden Sie schnell heraus, welche Wärmepumpe für Ihr Haus am besten geeignet ist.

Entdecken
Sie unsere Wärmepumpen

Erneuerbare Energien liegen im Trend. Mit Wärmepumpen können Sie Ihr Zuhause mit Umweltenergien wie Luft-, Wasser- oder Erdwärme heizen.

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