
Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig und reichen von Krediten bis hin zu Förderungen. Dieser Artikel gibt hierzu einen Überblick und zeigt, warum sich die Finanzierung einer neuen Heizung rentiert.
Mehr als die Hälfte der Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind älter als 20 Jahre. Besonders viele Ölkessel laufen oft schon seit den Siebzigerjahren. Hausbesitzer nutzen alte Heizkessel meist so lange, bis sie nicht mehr funktionieren. Warum sollten sie in eine neue Heizungsanlage investieren, wenn die alte Heizung noch ihren Dienst erfüllt? Dafür gibt es gute Gründe.
Das sind die Vorteile einer Heizungsmodernisierung:
Der finanzielle Aufwand für eine Heizungssanierung sowie die Anschaffungskosten für eine neue Heizung sind individuell. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel:

Bei einer Finanzierung denken viele wahrscheinlich als Erstes an einen Kredit bei Ihrer Hausbank. Dies ist aber nur eine Möglichkeit, die Heizung finanzieren zu lassen.
Viele Heizungshersteller bieten ebenfalls günstige Kredite zur Heizungsfinanzierung an, die meist über eine Partnerbank laufen. Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie alles – Heizung und Finanzierung – aus einer Hand bekommen. Außerdem erfahren Sie direkt vom Fachmann, wie hoch die Investitionskosten sind und wie viel Sie durch eine Heizungsmodernisierung sparen können.
Staatliche Förderungen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Heizung zu finanzieren. Sie werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angeboten. Die Förderprogramme sollen dazu animieren, alte Heizungsanlagen gegen neue Heizsysteme (insbesondere mit erneuerbaren Energien) auszutauschen. Diese produzieren schließlich wesentlich weniger CO2.
Das BAFA vergibt Zuschüsse von bis zu 45 % der Investitionskosten für eine neue Heizung und die KfW zinsgünstige Kredite, oft mit Tilgungszuschuss. Hierfür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Beispiel darf die zu ersetzende Heizung unter Umständen noch nicht der Austauschpflicht unterliegen.
Wir beraten Sie zu Ihren persönlichen Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragsstellung.
Seit Anfang des Jahres 2020 sind bei den Förderprogrammen einige Änderungen in Kraft getreten. So werden seit diesem Jahr keine Ölheizungen mehr gefördert. Die Programme unterstützen vor allem:
Eine Wärmepumpe wird oft auch mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, die den Strom für den Betrieb der Wärmepumpe erzeugt. Wie hoch die Stromkosten der Wärmepumpe ausfallen und wie Sie diese senken können, erfahren Sie in dem Artikel: "Den Stromverbrauch einer Wärmepumpe realistisch abschätzen".
Wenn Ihre Heizung 15 Jahre oder älter ist, lohnt sich ein Austausch der Anlage auf jeden Fall. Damit erhöhen Sie die Funktionssicherheit, sparen Heizkosten und entlasten die Umwelt.
Zur Finanzierung der Heizung gibt es verschiedene Möglichkeiten – besonders attraktiv sind die staatlichen Förderprogramme, über die Sie sich rechtzeitig informieren sollten. Die Förderanträge müssen meist vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.