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Heizung mit Finanzierung: Diese Optionen gibt es

Es ist Zeit für eine Heizungsmodernisierung, Sie haben aber momentan nicht genügend Budget? Dann sollten Sie über eine Finanzierung der Heizung nachdenken.

Die Möglichkeiten hierfür sind vielfältig und reichen von Krediten bis hin zu Förderungen. Dieser Artikel gibt hierzu einen Überblick und zeigt, warum sich die Finanzierung einer neuen Heizung rentiert.

Darum lohnt sich eine Heizungssanierung mit Finanzierung

Mehr als die Hälfte der Öl- und Gasheizungen in Deutschland sind älter als 20 Jahre. Besonders viele Ölkessel laufen oft schon seit den Siebzigerjahren. Hausbesitzer nutzen alte Heizkessel meist so lange, bis sie nicht mehr funktionieren. Warum sollten sie in eine neue Heizungsanlage investieren, wenn die alte Heizung noch ihren Dienst erfüllt? Dafür gibt es gute Gründe.

Das sind die Vorteile einer Heizungsmodernisierung:

  • Ein modernes Heizsystem verursacht wesentlich geringere Heizkosten als eine alte Anlage, weil es einen besseren Wirkungsgrad hat.
  • Da eine neue Anlage weniger Energie verbraucht, produziert sie auch weniger umweltschädliches CO2. Lesen Sie mehr zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung, mit dem die international vereinbarten Klimaziele erreicht werden sollen.
  • Moderne Heizungen verfügen über Regelprogramme, die Sie über das Smartphone bedienen können.
  • Eine neue Anlage arbeitet zuverlässiger und spart daher Kosten für die Wartung, Reparatur und Instandhaltung ein.
  • Sie verursacht geringere Betriebskosten. Dadurch amortisiert sich die Investition in eine neue Heizung schnell.
  • Niedrige Zinssätze und flexible Zahlungsvereinbarungen ermöglichen eine Finanzierung für alle Einkommens- und Vermögensverhältnisse.
  • Es gibt Angebote für günstige Kredite, die eine Heizungsfinanzierung auch mit wenig Budget ermöglichen.

Was kostet eine neue Heizungsanlage?

Der finanzielle Aufwand für eine Heizungssanierung sowie die Anschaffungskosten für eine neue Heizung sind individuell. Sie hängen von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel:

  • Größe der Anlage
  • Arbeitsaufwand für den Ausbau der alten und Einbau der neuen Heizung
  • Kosten für die Entsorgung der alten Anlage
  • Weitere notwendige Arbeiten (zum Beispiel: Kosten für eine Fassadendämmung bei dem Einbau einer Wärmepumpe in ein Bestandsgebäude)

So finden Sie die richtige Finanzierung für die Heizung

Bei einer Finanzierung denken viele wahrscheinlich als Erstes an einen Kredit bei Ihrer Hausbank. Dies ist aber nur eine Möglichkeit, die Heizung finanzieren zu lassen.

Viele Heizungshersteller bieten ebenfalls günstige Kredite zur Heizungsfinanzierung an, die meist über eine Partnerbank laufen. Für Sie hat das den Vorteil, dass Sie alles – Heizung und Finanzierung – aus einer Hand bekommen. Außerdem erfahren Sie direkt vom Fachmann, wie hoch die Investitionskosten sind und wie viel Sie durch eine Heizungsmodernisierung sparen können.

Staatliche Förderungen sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Heizung zu finanzieren. Sie werden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angeboten. Die Förderprogramme sollen dazu animieren, alte Heizungsanlagen gegen neue Heizsysteme (insbesondere mit erneuerbaren Energien) auszutauschen. Diese produzieren schließlich wesentlich weniger CO2.

Mit Förderprogrammen zur Heizungsfinanzierung

Das BAFA vergibt Zuschüsse von bis zu 45 % der Investitionskosten für eine neue Heizung und die KfW zinsgünstige Kredite, oft mit Tilgungszuschuss. Hierfür müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Zum Beispiel darf die zu ersetzende Heizung unter Umständen noch nicht der Austauschpflicht unterliegen.

Wir beraten Sie zu Ihren persönlichen Fördermöglichkeiten und unterstützen Sie bei der Antragsstellung.

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Seit Anfang des Jahres 2020 sind bei den Förderprogrammen einige Änderungen in Kraft getreten. So werden seit diesem Jahr keine Ölheizungen mehr gefördert. Die Programme unterstützen vor allem:

  • Die Verwendung erneuerbarer Energien, zum Beispiel einer Wärmepumpe,
  • die Anschaffung von Hybridheizung (zum Beispiel die Kombination einer Gasheizung mit einer Wärmepumpe oder einer Solaranlage) und 
  • die Optimierung von Gasheizungen mit Brennwerttechnik und Vorbereitung zu Hybridheizungen ("Renewable Ready")

Eine Wärmepumpe wird oft auch mit einer Photovoltaikanlage kombiniert, die den Strom für den Betrieb der Wärmepumpe erzeugt. Wie hoch die Stromkosten der Wärmepumpe ausfallen und wie Sie diese senken können, erfahren Sie in dem Artikel: "Den Stromverbrauch einer Wärmepumpe realistisch abschätzen".

Solarthermieanlagen und Photovoltaikanlagen nutzen die Sonne als Energiequelle unterschiedlich: Solarthermie erzeugt Wärme, Photovoltaik Strom.

Fazit: Eine neue Heizung ist eine sinnvolle Investition

Wenn Ihre Heizung 15 Jahre oder älter ist, lohnt sich ein Austausch der Anlage auf jeden Fall. Damit erhöhen Sie die Funktionssicherheit, sparen Heizkosten und entlasten die Umwelt.

Zur Finanzierung der Heizung gibt es verschiedene Möglichkeiten – besonders attraktiv sind die staatlichen Förderprogramme, über die Sie sich rechtzeitig informieren sollten. Die Förderanträge müssen meist vor Beginn der Arbeiten gestellt werden.

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