
Wenn mitten im Winter die Heizung ausfällt, ist schnelle Hilfe nötig. Doch nicht immer müssen Sie sofort einen Installateur rufen, manche kleinere Probleme können Sie auch selber beheben.
Lesen Sie in diesem Artikel, wie Sie als Mieter, Vermieter oder Bauherr richtig und schnell auf einen Heizungsausfall reagieren.
Bei einem Heizungsausfall kann die Heizung entweder nach und nach immer weniger Heizleistung erbringen oder plötzlich komplett ausfallen.
Im Folgenden finden Sie die häufigsten Ursachen für einen Heizungsausfall:
Manchmal ist die Ursachenforschung ganz einfach: Beispielsweise kann die Ursache bei einer Öl-, oder Flüssiggas-Heizung ein Brennstoffmangel sein. Kontrollieren Sie also als erstes den Tankstand. Ist der Tank leer, bestellen Sie am besten so schnell wie möglich neuen Brennstoff.
Die Heizung funktioniert zwar noch, aber in den Räumen wird es nicht mehr richtig warm? Dann kann sich Luft in der Heizungsanlage befinden. Achten Sie darauf, ob Sie Gluckergeräusche hören. Ist dies der Fall, stellen Sie die Umwälzpumpe aus.
Nach 30 Minuten Wartezeit, öffnen Sie nach und nach die Heizkörperventile der einzelnen Heizkörper mit einem Entlüftungsschlüssel. So kann die Luft entweichen.
Wie bei jedem technischen Gerät, können auch bei der Heizung Verschleißteile ausfallen. Für diese Reparatur brauchen Sie einen Fachmann.
Wenn Sie mit Ihrem Heizungsbauer einen Wartungsvertrag abschließen, sorgen Sie Problemen mit Verschleißteilen und somit auch einem Heizungsausfall vor. Das erspart Ihnen unnötige Kosten und Nerven.
Wie können Sie erkennen, ob es sich um einen Defekt eines Verschleißteils handelt? Achten Sie auf folgende Anzeichen:
In diesen Fällen sollten Sie sofort einen Installateur zu Rate ziehen.
Als Mieter müssen Sie bei einem Ausfall der Heizung zuerst den Vermieter, die Hausverwaltung oder den Hausmeister informieren. Diese sollten dann einen Heizungsbauer mit der Reparatur beauftragen. Können Sie keinen von diesen Ansprechpartnern erreichen, haben Sie unter bestimmten Bedingungen das Recht, selbst einen Fachmann zu beauftragen.
Dies gilt auch für den Fall, dass der Vermieter oder seine Beauftragten nicht zeitnah reagieren. Dann setzen Sie ihnen eine Frist. Läuft diese ab, ohne, dass eine Reparatur stattgefunden hat, rufen Sie selbst einen Installateur.

Als Vermieter sollten Sie so schnell wie möglich auf die Anzeige eines Heizungsausfalls durch den Mieter reagieren. Damit entlasten Sie den Mieter und vermeiden zusätzliche Kosten, die zum Beispiel für den Heizungsnotdienst anfallen können.
Wenn Sie dies noch nicht getan haben, schließen Sie auch als Vermieter am besten einen Wartungsvertrag für die Heizung ab.
Hier ist eine kleine Checkliste, die Bauherren dabei hilft, bei einem Ausfall der Heizung zielgerecht zu reagieren:
Hat dies alles nichts geholfen, müssen Sie doch einen Installateur kommen lassen.