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Raumgefühle – Serie Teil 2

Warum ist ein gesundes Raumklima so wichtig? Weil der menschliche Körper ziemlich sensibel auf Temperatur- und Luftverhältnisse reagiert. Was in ihm vorgeht, wenn sie nicht optimal sind, erklärt diese Serie.

Was bedeutet eigentlich „gute“ Luft? Einen Sauerstoffgehalt von 21 Prozent, 78 Prozent Stickstoff und 0,03 Prozent Kohlendioxid. In geschlossenen Räumen, in denen sich mehrere Menschen aufhalten, sind diese Werte jedoch häufig nicht gegeben. Bestes, beziehungsweise schlimmstes Beispiel: Klassenzimmer an deutschen Schulen. Dass Kinder manchmal völlig erschöpft vom Unterricht nach Hause kommen, führt uns zur heutigen Frage unserer Serie zum Verständnis der Wechselwirkung zwischen Körper und Raumklima:

Warum macht stickige Luft träge?

Vereinfacht dargestellt: Der Körper atmet Sauerstoff (O2) ein und stößt Kohlenstoffdioxid (CO2) wieder aus. Sammelt sich zu viel vom Abfallprodukt CO2 in der Luft, reagiert der Körper auch bei ausreichendem Sauerstoffgehalt alarmiert: der Atem wird schneller und tiefer, wodurch sich die Aufnahme von CO2 weiter erhöht; die Blutgefäße, die doch CO2 ab- statt zuführen sollen, weiten sich und sorgen für sinkenden Blutdruck (macht schlapp); das Blut kann nicht mehr genug O2 binden und zum Hirn führen, das als Hauptverbraucher von O2 daraufhin buchstäblich nicht mehr klar denken kann. Schlaue Menschen lüften deshalb regelmäßig (und denken bei Hausbau oder Renovierung an eine entsprechende Lüftungsanlage).



Hier geht es zu Teil 1 der Serie „Raumgefühle“ mit der Frage:
Warum frieren Frauen leichter als Männer

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