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Welt der Lüfte

Erstaunlich, was man mit Luft alles machen kann! Eine kleine Reise durch einen atmosphärischen Kosmos.

Luft ist zum Atmen da, klar. Aber sie kann noch viel mehr. Die Menschheit verdankt ihr bahnbrechende Erfindungen, Umweltbewusstsein und absurde Spielereien. Eine kleine Reise durch einen atmosphärischen Kosmos.

Foto© Studio Roosegarde
Foto© Derrick Wang

Von Smog zu Schmuck

Was wäre, wenn man Luft reinigen könnte wie einen Teppich, mit einem Staubsauger? Fragte sich der niederländische Künstler Daan Roosegaarde – und baute mit seinem „Smog Free Tower“ eine turmartige Konstruktion, die Luft ansaugt, durch Filter schickt und sauber wieder ausstößt. Die dabei gesammelten Schmutzpartikel werden zu Schmuck verarbeitet. Ein Ring enthält Schmutz aus 1000 m³ Luft, sein Erwerb ist quasi eine Spende für die gute Luft. Der erste Außenraum-Staubsauger wurde 2015 in Rotterdam aufgestellt, jetzt steht sogar schon einer in Peking. (Foto© Studio Roosegarde, Foto© Derrick Wang)

Foto© United Archives/PA

Als die Luft politisch wurde

Als London im Dezember 1952 von „The Great Smog“ heimgesucht wurde, starben rund 12000 Bewohner an der durch Kohlekraftwerke verunreinigten Luft, die wetterbedingt tagelang auf der Stadt lastete. So tragisch das Ereignis auch war, es führte zur Entwicklung eines Umweltbewusstseins und 1956 zur ersten politischen Handlung und gesetzlichen Regelung für den Umweltschutz, zum „Clean Air Act“. (Foto© United Archives/PA)

Wie man Sterne trinkt

Wer genau den Champagner erfunden hat, ist nicht mehr ermittelbar, aber die Gärmethode zur Perfektion gebracht hat um 1670 der Mönch Dom Pérignon. Als er die perfekte Feinperligkeit der kohlensäure-bedingten Luftbläschen in seinem Nass entdeckte, soll er verzückt nach seinen Brüdern gerufen haben: „Kommt schnell her, ich trinke Sterne!“ Bis heute steht Champagner für unbändige Lebenslust. Kein Wunder, dass es Proteste gab, als 2016 der seit über 50 Jahren gepflegte Brauch der Champagnerdusche für Formel-1-Sieger (hier Lewis Hamilton) abgeschafft werden sollte. (Foto© Frederic Le Floch/PA)

Foto© Frederic Le Floch/PA
Foto© TZOA

Daten für den Luft-Atlas

Was machen Sie, wenn Sie nicht nur wissen wollen, wie warm, kalt oder feucht es draußen ist, sondern auch, wie es sich mit der Luftqualität verhält? Dann stecken Sie sich ein sogenanntes Wearable zur Datenmessung an, und zwar am besten das von TZOA. Dieses kleine Gerät, das aus dem Kostümfundus der Enterprise-Besatzung stammen könnte, ist außerdem mit einer App verbunden, die über ihre User Luftqualitätswerte auf der ganzen Welt sammelt und so das Thema Luftverschmutzung zu untersuchen hilft. Vorzubestellen unter www.tzoa.com (Foto© United Archives/PA)

Fliegzeug

Bevor Sie vor Wut in die Luft gehen, tun Sie's lieber aus Spaß: Dieses neue Wassersportfluggerät namens FlyBoard könnte von Q für James Bond erfunden worden sein. Angetrieben wird es durch den Wasserrückstoß eines Jetski, mit dem es durch einen langen Wasserschlauch verbunden ist. Bis zu 10 Meter kann es Sie in die Höhe katapultieren, vorausgesetzt, Sie wahren Ihr Gleichgewicht. Nichts für unausgeglichene Gemüter. (Foto© Francois Rigaud)

Foto© Francois Rigaud

Knispeliges Knacken

Für die einen ist Luftpolsterfolie ein Verpackungsmaterial aus plastikumschlossenen Luftkammern, für die anderen der schönste Zeitvertreib der Welt. Dieses wahnsinnig befriedigende Gefühl, wenn die Finger genau den richtigen Punkt und Druckgrad finden, eine kleine pralle Luftkammer zum Platzen zu bringen... Oder nein, es ist vielmehr ein Knacken, ein knispeliges Knacken, einfach perfekt! Für Süchtige: Luftpolsterfolie zum Knacken gibt es auch digital, zum Beispiel unter www.virtual-bubblewrap.com. (Foto© Shutterstock)

Foto© Wang Wei/PA

Windiges Geschäftsmodell

Selbstverständlich sollte man für die Ernährung möglichst frische Zutaten verwenden, aber wenn die nicht zur Hand sind, dann tut es auch mal eine Konserve. Dass australische und kanadische Firmen wirklich Luft in Konserven an smoggeplagte Chinesen verkaufen, führt zu einem beängstigenden Gedanken: Was, wenn Luft irgendwann nicht mehr frei verfügbar ist, sondern ein zahlungspflichtiges Gut? Auch den in relativ reiner Luft lebenden Deutschen könnte man vielleicht schon Luft in Dosen verkaufen, solange das Label stimmt: Ohne künstliche Zusatzstoffe und in Bio-Qualität. (Foto© Wang Wei/PA)

Aus der Luft gegriffen

Was ist das beste Instrument für Leute, die nicht üben wollen? Luftgitarre! Stimmt allerdings nicht ganz. Die Luftgitarren-Szene ist mittlerweile so professionell, dass es sogar eine Weltmeisterschaft dafür gibt (im August 2017 im finnischen Oulu). Und wer dort antreten will, muss nicht nur Fingerfertigkeit beweisen, sondern auch körperlich topfit sein, um wie ein Flummi über die Bühne zu hüpfen. Da bleibt so manchem „echten“ Gitarristen sicher die Luft weg. (Foto© Lehtikuva Mikko Stig/PA)

Luftputzdienst

Zimmerpflanzen tragen grundsätzlich zur Verbesserung der Luftqualität bei, solange sie gut behandelt werden. Aber es gibt Möglichkeiten, ihre Wirkung maximal zu steigern: Was die Pflanzen zu perfekten Luftputzfrauen macht, passiert nämlich größtenteils in ihren Wurzeln. Das US-amerikanische Start-up Clairy hat dafür Pflanzentöpfe mit einem Belüftungssystem entwickelt, die auch noch gut aussehen. Wer so einen Topf will, unterstützt die Crowdfunding-Kampagne und bestellt einen vor unter www.clairy.co. (Foto© Clairy)

Wir lüften ein Geheimnis

Wir verraten Ihnen jetzt etwas: Das Schwerpunktthema dieser Ausgabe ist nicht einfach so aus der Luft gegriffen. Es gibt tatsächlich eine Verbindung zu dem, was wir bei WOLF produzieren. Unter anderem nämlich Lüftungssysteme. Unsere zentralen und dezentralen Wohnraumlüftungen wie unser Klassiker, die CWL-180, passen in alle Wohnungen und Häuser und funktionieren ganz einfach: Frische Luft rein, verbrauchte Luft raus – und durch den eingebauten Wärmetauscher wird sogar noch Energie gespart. Nicht, dass wir hier Werbung für unsere Produkte machen wollen. Aber falls Sie mal eine Lüftungsanlage brauchen sollten, wissen Sie jetzt, wo Sie eine finden.