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Wolf Instagram Takeover

Im Artikel "Kollege bloggt" des IHK Magazins München und Oberbayern wurden die Social Media Arbeit von WOLF etwas genauer unter die Lupe genommen.

Stefan Schrögel ist Produktmanager. Aber an diesem Tag ist er in einem sogenannten Takeover mit dem Smartphone fotografierend in der Firma unterwegs und hält seinen Arbeitstag in Bildern fest. Bis zum Mittag hat er schon einige Motive gesammelt: die Morgenstimmung auf dem Firmengelände, ein Spontanmeeting mit Kollegen auf dem Flur und die Weiterentwicklung einer Anlage, die der Heizungs- und Klimasystemanbieter WOLF gerade auf den Markt gebracht hat. »Ich versuche, die Atmosphäre hier bei uns einzufangen und einen Eindruck davon zu vermitteln, was ein Produktmanager wie ich den ganzen Tag so macht«, erzählt der 31-Jährige. Seine Aufnahmen werden mit kleinen Texten versehen und als Instagram-Story auf dem Firmenaccount veröffentlicht. Geplant ist eine Serie von Beiträgen, in denen Mitarbeiter über Fotos oder in einem Video ihre Sicht auf das Unternehmen präsentieren und von ihrem Berufsalltag berichten. »Letztlich geht es darum, Vertrauen zu schaffen«, erklärt Schrögel. Der Produktmanager ist direkter Ansprechpartner sowohl für Kunden als auch für Kollegen im Vertrieb, nicht jeder kennt ihn persönlich. »Zu sehen, wie und mit wem ich arbeite, erleichtert es dem ein oder anderen vielleicht, auf mich zuzukommen – das wäre aus meiner Sicht ein großer Mehrwert.

«Wenn Beschäftigte aus ihrem Blickwinkel über Produkte, Dienstleistungen oder die Arbeit in ihrer Firma berichten, vermitteln sie ein sehr persönliches und glaubwürdiges Bild. Das Prinzip ist bewährt: Mitarbeiter, die im Freundeskreis oder in der Familie positiv über die Firma sprechen, waren schon immer wichtige Multiplikatoren. Im Internet vervielfacht sich die Wirkung. Systemanbieter WOLF im bayerischen Mainburg will die Kollegen künftig stärker ins Marketing einbinden. »Wir wollen unsere Mitarbeiter mit den Social-Media-Kanälen von WOLF vertraut machen und sie ermutigen, sich mit eigenem Content zu beteiligen«, sagt Social-Media-Managerin Eva Gaudlitz.

Über kreative Formate wie Facebook, Instagram oder Twitter lassen sich hohe Reichweiten erzielen. Was zählt, ist jedoch der persönliche Touch. Das Unternehmen teilt das Schicksal vieler Mittelständler, die komplexe technische Produkte vertreiben: Heizungen und Klimaanlagen mit emotionalen Botschaften zu verknüpfen ist naturgemäß schwierig. »Mit Geschichten aus der Perspektive unserer Mitarbeiter funktioniert das allerdings sehr gut«, so Gaudlitz. Marketing und Recruiting arbeiten dabei Hand in Hand. Die Social-Media-Aktivitäten sollen nicht zuletzt auch potenzielle neue Mitarbeiter ansprechen. Der Beitrag von Produktmanager Schrögel beispielsweise wird im Intranet und in der firmeneigenen Facebook-Gruppe angekündigt; Azubis werden gezielt angesprochen und in der privaten wie beruflichen Nutzung von Social Media geschult. »Mitarbeiter streben nicht unbedingt ins Rampenlicht«, stellt Social-Media-Managerin Gaudlitz fest. »Aber wenn wir auf sie zukommen, freuen sie sich oft und machen gerne mit.«

Neben WOLF wurden auch weitere Social Media Experten wie beispielsweise von Microsoft und Krones interviewt. Den vollständigen Artikel haben wir Ihnen als PDF zum Download zur Verfügung gestellt.

"Kollege bloggt" Wirtschaft – Das IHK-Magazin für München und Oberbayern – 02/2019,

Autorin Gunda Achterhold