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Solarheizung: Die Kraft der Sonne nutzen

Knapp 2,5 Millionen Haushalte nutzen Solarthermie. Der Grund für die Beliebtheit: Sonnenschein als Brennstoff ist kostenlos und die Solarheizung gleichzeitig einzigartig effizient.

Moderne Solarthermieanlagen stellen aus einem Teil Strom 100 Teile Wärme für die Heizung des Hauses bereit. Denn sie benötigen nur ein klein wenig Strom für die Solarkreispumpe.

Hinzu kommt: Seit Jahresbeginn unterstützt der Staat Solarheizungen mit einem Zuschuss von 30% – in Kombination mit anderen Maßnahmen sogar mit bis zu 45%. Grund für die Förderungen ist die Umwelt.

Denn die Solarheizung selbst stößt keinerlei CO₂ oder andere klimaschädlichen Gase aus. Wenn Sie die Solarheizung mit Ökostrom betreiben, heizen Sie komplett CO₂-neutral.

Weitere Details zu möglichen Förderungen verrät Ihnen unser Förderkompass.

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Der Sonnenkollektor als Wärmeerzeuger

Das Grundprinzip einer Solarheizung ist sehr einfach. Ein Sonnenkollektor auf dem Dach wandelt die Sonneneinstrahlung in Wärme um. Das macht er über eine dünne Blechplatte mit aufgeschweißten Röhrchen im Inneren.

Dieses Blech heizt sich durch das Sonnenlicht auf. Eine spezielle Beschichtung sorgt dafür, dass dabei rund 95% der Sonnenenergie in Wärme umgewandelt wird. Etwas anders aufgebaut ist ein Vakuum-Röhrenkollektor. Aber auch diese Hightech-Lösung nutzt eine solche hocheffiziente Beschichtung.

Unabhängig vom Kollektortyp fließt die gewonnene Wärme über eine Rohrleitung in einen Wärmespeicher, um von dort aus Ihre Heizung oder Ihre Warmwasserversorgung zu beliefern. Im Solarkreis befindet sich eine Frostschutzlösung, damit auch in kalten Winternächten die Anlage nicht einfrieren kann.

Solarthermieanlagen und Photovoltaikanlagen nutzen die Sonne als Energiequelle unterschiedlich: Solarthermie erzeugt Wärme, Photovoltaik Strom. Eine Solarthermieanlage dient in der Regel der Heizungsunterstützung. Den von der Photovoltaikanlage produzierten, elektrischen Strom können Sie im eigenen Haushalt nutzen oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

Solarthermieanlage zur Warmwasserbereitung

Einfache Solaranlagen stellen die Sonnenenergie nur für Warmwasser bereit. Dafür reichen je nach Personenzahl im Haushalt 4 bis 8 m2 Sonnenkollektorfläche aus. Im Wärmespeicher einer Solaranlage zur Warmwasserbeheizung befindet sich Trinkwasser.

Mit einer solchen Anlage sparen Sie bis zu 70% Ihrer Energie für die Warmwasserbereitung ein. Im Sommer reicht die Solarwärme meistens aus und der Heizkessel steht je nach Witterung ab und zu still. Wenn die Sonneneinstrahlung im Herbst dann weniger wird, springt der Heizkessel verstärkt ein.

Übrigens: Besonders hoch fällt Ihre Einsparung aus, wenn Sie auch die Waschmaschine und den Geschirrspüler an die Warmwasserversorgung anschließen.

Solarthermieanlage für Heizung und Warmwasser

Für Solarthermieanlagen, die Warmwasser und Heizenergie liefern, benötigen Sie im Unterschied zur Warmwasser-Solaranlage einen Kombi-Pufferspeicher oder neben dem Trinkwasserspeicher einen separaten Pufferspeicher, der Heizungswasser enthält.

Damit auch diese Anlage die Sonnenenergie für das Warmwasser bereitstellen kann, überträgt beim Zapfen ein Wärmetauscher die Solarwärme auf das Trinkwasser.

Eine solche Solaranlage mit Heizungsunterstützung benötigt eine größere Kollektorfläche. Denn nur so kann die Anlage in Jahreszeiten mit weniger Sonneneinstrahlung und größerem Heizbedarf noch genügend Solarenergie einfangen.

Die Sonnenheizung von WOLF

WOLF bietet Ihnen eine breite Auswahl an Solarsystemen mit Vakuum-Röhrenkollektoren oder Flachkollektoren an. 

Die WOLF Sonnenheizung vereint Warmwasser und Heizungsunterstützung miteinander. Moderne Regelungskomponenten sorgen dafür, dass das WOLF-System Energie besonders effizient einsetzt, indem sich der zusätzliche Wärmeerzeuger automatisch abschaltet.

In Kombination mit einem der Speichersysteme können Sie Ihre gesamte Heizungsanlage auf die Energieeffizienzklasse A+ anheben.


Die WOLF Sonnenheizung® bietet Ihnen ein Heizsystem, das perfekt auf die solare Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung abgestimmt ist.

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Lukrative Förderung für Solarheizungen

Seit Januar 2020 hat der Bund die BAFA Förderung für Solarheizungen deutlich aufgestockt. Seither übernimmt der Staat bis zu 30% Ihrer Kosten. Darin enthalten sind sämtliche Kosten für Kollektoren, Wärmespeicher, der weiteren Komponenten der Solaranlage sowie für Montage- und Demontagearbeiten.

Im Bestand fördert der Staat sowohl Warmwasser-Solarthermieanlagen als auch solche mit Heizungsunterstützung. Im Neubau sind die Förderbedingungen strenger. Hier muss die Kollektorfläche mindestens 20 m2 betragen und 50 % des Wärmebedarfs decken.

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Wie viel Fläche benötigt die Solaranlage?

Die Größe Ihrer Solarheizung hängt davon ab, wie groß der Anteil der Sonnenenergie an Ihrer Wärmeversorgung sein soll. Anlagen mit wenig Kollektorfläche sparen für das Heizen und Warmwasser zwischen 20 und 30% der Heizkosten ein.

Mit 20 m2 Sonnenkollektorfläche kann die Solarheizung bei einem gut gedämmten Gebäude bereits bis zu 75% der benötigten Wärme mit Sonnenenergie abdecken. Zu beachten ist, dass für größere Kollektorflächen mehr Platz für Wärmespeicher vorhanden sein muss.

Auch heute gibt es schon Häuser, die ihre Wärme mit entsprechend großen Sonnenkollektorflächen und Wärmespeichern komplett aus Sonnenenergie gewinnen. Eine solche, reine Solarheizung bietet sich aber eher im Neubau an, denn die notwendigen Umbaumaßnahmen im Bestand wären sehr umfangreich und teuer.

Solarheizung für fast jedes Gebäude möglich

In fast jedem Haus können Sie die Solarheizung nutzen. Im besten Fall ist die Dachfläche möglichst gut nach Süden ausgerichtet und weist eine Neigung von 30° bis 70° auf. Doch auch die Installation auf einem West-Dach oder Ost-Dach verringert den Solarertrag nur unwesentlich.

Bei Flachdächern sind Aufständerungen der Sonnenkollektoren möglich. Die Ausrichtung der Kollektoren nach Süden gelingt gerade hier problemlos. Übrigens: Je steiler das Dach, desto besser kann die Solaranlage die flachstehende Wintersonne einfangen und als Heizungsunterstützung ihren Dienst leisten. Über das gesamte Jahr gesehen ist eine Neigung von circa 40° optimal.

Als Alternative bietet sich auch die Montage der Sonnenkollektoren an der Fassade an. Wenn allerdings Dach und Fassade im Schatten anderer Gebäude oder von hohen Bäumen liegen, macht eine Solarheizung keinen Sinn. Bei älteren Gebäuden kann Ihnen in einigen Bundesländern zudem der Denkmalschutz einen Strich durch die Rechnung machen.

Neubauten sind ebenfalls gut für Solarheizungen geeignet. Doch hier besteht alternativ die Möglichkeit, ganzjährig mit einer Wärmepumpe zu heizen. Daher werden im Neubau Wärmepumpen immer beliebter.

LUFT/WASSER-WÄRMEPUMPE
CHA-Monoblock


Ob im Garten, auf der Terrasse oder an der Hauswand, die WOLF CHA-Monoblock Wärmepumpe ist auffällig unauffällig und fügt sich nahtlos in das Designkonzept Ihres Eigenheims ein.

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  • Überblick über Treibhausgasemissionen wie CO2 im privaten Haushalt
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Raffinierte Erneuerbare Energien Hybridheizung

Auch Wärmepumpen passen sehr gut zur Solarheizung, denn auch sie sind immer dann besonders effizient, wenn die Vorlauftemperatur im Heizkreis niedrig ist. Bei einer Hybridheizung aus Wärmepumpe und Solarthermie, einer so genannten Erneuerbare Energien Hybridheizung sind auch technisch raffiniertere Lösungen möglich.

So kann die Erdwärmepumpe den Solarwärmeüberschuss im Sommer nutzen, um das Erdreich aufzuheizen. Das verbessert die Effizienz der Wärmepumpe und reduziert zugleich die Größe der Erdsonde oder die des Erdkollektors.

Wenn Sie sich für eine Erneuerbare Energien Hybridheizung entscheiden, beträgt der Fördersatz für die gesamte neue Heizung inklusive der Solaranlage 35%. Eine neue Gas-Hybridheizung mit Solarthermie erhält den Fördersatz von 30%.

Die WOLF Hybrid+ Lösungen bieten bewährte und leistungsstarke Öl- oder Gasbrennwerttechnik und umweltschonende, verlässliche Wärmepumpentechnologie.

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Brennwerttechnik passt zur Solarheizung

Da die Sonne im Winter nur wenig Energie liefert, ist die Solarheizung immer mit einem weiteren Wärmeerzeuger zu einer Hybridheizung gekoppelt. In den meisten Fällen arbeiten die Wärmeerzeuger unabhängig voneinander. Die Sonnenenergie hat Vorrang und nur wenn die Sonne nicht scheint, springt der zweite Wärmeerzeuger ein.

Prinzipiell eignet sich jede Art der Heizung für die Kombination mit Solarthermie. Besonders gut gelingt die Zusammenarbeit, wenn die Heizung mit geringen Temperaturen auskommt. Denn da arbeiten Sonnenkollektoren am effizientesten. Daher passt die Solarheizung perfekt zu einem Gas-Brennwertgerät, das zuverlässig auch bei geringen Temperaturen für Effizienz beim Heizen sorgt.

Informieren Sie sich hier über die hocheffiziente Gasbrennwerttherme CGB-2 - den höchsten Standard der Gasbrennwerttechnik von WOLF.

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Solarheizung: Individuelle Beratung

Die Investition in eine Solarheizung lohnt sich in den meisten Fällen. Bei einer technisch korrekt installierten Solarheizung halten die Kollektoren und der Wärmespeicher über Jahrzehnte und durch die Einsparung an Heizkosten kann sich die Solarthermie schnell amortisieren.

Dank der lukrativen Förderung geht das zurzeit besonders schnell. Bei kleinen Warmwasser-Solaranlagen ist die Amortisationszeit zwar etwas kürzer, aber dafür spart Solarthermie mit Heizungsunterstützung über die Gesamtlebensdauer mehr Geld ein. So oder so: Es gibt viele Möglichkeiten, für viele Bedürfnisse.

Unsere WOLF-Experten beraten Sie gerne und finden ganz unverbindliche eine passende Lösung für Ihr Gebäude.