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Richtig lüften im Winter

Virenbelastung senken, Energie sparen und Schimmel vermeiden. Raumluftexperte Sven Hübner von WOLF gibt 5 Tipps.

In der kalten Jahreszeit soll es im Wohnraum wieder schön warm sein. Für ein optimales Raumklima – gerade in Zeiten der Corona Pandemie – ist aber auch regelmäßiges Lüften notwendig. Andernfalls drohen Feuchte- und Schimmelschäden sowie schlechte Luft. Dabei ist zu beachten, dass beispielsweise in älteren Gebäuden zwischen Außen und Innen bereits ein natürlicher Luftaustausch stattfindet, da die Gebäudehülle nicht komplett dicht ist. Dabei droht jedoch der ungewollte Verlust wertvoller Wärme. In neueren Bauwerken ist meist das Gegenteil der Fall: Es findet kein ungewollter Luftaustausch mehr statt. Das spart zwar Heizkosten, verschlechtert jedoch das Raumklima. Zusätzlich kondensiert häufig die warme Raumluft in der verhältnismäßig kühleren Fensterumgebung. Kondenswasser ist jedoch ein idealer Nährboden für Schimmel und dieser ist nachweislich schädlich für die Gesundheit.

Der Raumluftexperte WOLF hat deshalb für Hausbesitzer und Mieter ein paar Tipps zum richtigen Lüften im Winter zusammengestellt. Damit lässt sich der Anteil an Viren und Schadstoffen in der Luft auf einem niedrigen Niveau halten, der Feuchtigkeitshaushalt sinnvoll regulieren, Schimmel vermeiden und trotzdem noch Energie sparen.

5 Tipps für ein besseres Raumklima

  1. Regelmäßig Lüften: Bewohner sollten mindestens zwei Mal täglich richtig lüften – morgens und abends. Wenn auch tagsüber Menschen in der Wohnung sind, empfiehlt es sich sogar drei- bis fünfmal am Tag für mindestens 5 Minuten Stoßzulüften.
  2. Querlüftung ist am effektivsten: Querlüften ist eine der effizientesten Maßnahmen zum schnellen Luftaustausch. Dadurch geht weniger Wärme verloren als beim dauerhaften Kipplüften. Dazu einfach die gegenüberliegenden Fenster und Türen von Räumen gleichzeitig öffnen. Um Gerüche und Feuchtigkeit nicht in allen Räumen zu verteilen, jedoch eine Querlüftung nach dem Kochen oder Duschen vermeiden.
  3. Fenster im Winter nicht kippen: Zum richtigen Lüften die Fenster im Winter am besten nicht kippen. Der Grund: Statt der Feuchtigkeit, gelangt so vor allem Heizwärme nach draußen .
  4. Effektiv lüften in Altbauten: Bei schlecht isolierten Altbauten dringt Wärme ganz automatisch nach außen und die Heizkosten fallen höher aus. Aus diesem Grund im Winter maximal zweimal täglich für nur 5 Minuten richtig durchlüften.
  5. Restfeuchte entfernen: Kondenswasser sollte auf Fliesen, an Fenstern oder anderen Oberflächen mit einem Lappen beseitigt werden. Ansonsten bleibt trotz Lüftung überflüssige Feuchtigkeit im Raum.

Einfach und effizient Lüften mit einer Wohnraumlüftung

Trotz dieser nützlichen Tipps zum richtigen Lüften im Winter, geht zwangsläufig ein großer Teil der Energie verloren und die Heizkosten steigen. Daher kann sich die Investition in eine Wohnraumlüftung langfristig lohnen. Beim Sanieren kann eine dezentrale Lösung nachgerüstet werden, bei Neubauten zählt eine zentrale Wohnraumlüftung mittlerweile zum Standard. Eine kompakte Haustechnikzentrale stimmt Heiztechnik und Lüftung perfekt aufeinander ab. In der Anlage befindet sich auch ein Filter, der Pollen, Sporen und Schmutzpartikel auffängt – das ist besonders für Allergiker interessant. Ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung schont sogar noch stärker die Umwelt und Geldbeutel.

Mehr Informationen sowie die ausführlichen Tipps zum Thema Wohnraumlüftung finden Sie unter www.wolf.eu/beratung/lueftung

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