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Bayerische Staatsminister zu Gast bei WOLF

Die Energiewende beschäftigt Wirtschaft und Politik gleichermaßen. Ein Fokuspunkt der bayerischen Landesregierung liegt dabei auf der Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudesektor. Moderne Heiz- und Lüftungstechnik wird hier zu einem wichtigen Schlüssel für einen langfristig nachhaltigeren Umgang mit Energie. Aus diesem Anlass begrüßte WOLF Dr. Florian Herrmann, Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, sowie Christian Bernreiter, Bayerischer Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr, am Standort Mainburg.

Nachhaltige Gebäudetechnik im Mittelpunkt der Gespräche

Während ihres Besuchs tauschten sich die Landesvertreter mit Alfred Gaffal (Vorsitzender des WOLF Aufsichtsrats), Dr. Thomas Kneip (Vorsitzender der Geschäftsleitung) und Gerdewan Jacobs (Geschäftsführer Technik) über Maßnahmen zur Energieeinsparung im Gebäudesektor aus.

Staatsminister Dr. Herrmann zog Bilanz: „Die Energieeffizienz ist eine zentrale Säule der bayerischen Energiepolitik auf unserem Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Gerade im Gebäudesektor stecken große Effizienzpotentiale. Wir setzen dabei auf Fortschritt durch technische Innovationen, klimafreundliche Weiterentwicklung bereits vorhandener Energie-Infrastruktur und gezielte Förderungen von Energieeinsparmaßnahmen für Private und Unternehmen. Dialog und kreativer Input der Technologieführer ist für gute Politik von entscheidender Bedeutung, denn die Ingenieurinnen und Ingenieure wissen, wie energieeffiziente Lösungen aussehen können.“

Mit Blick auf eine moderne Wärmeversorgung kommt Wärmepumpen eine zunehmend wichtige Rolle zu. Erst 2021 hat WOLF seine Produktionskapazitäten in diesem Bereich verdoppelt. Gleichzeitig wächst – auch vor dem Hintergrund der Pandemie – die Bedeutung gesunder, hygienischer Raumluft in Wohn-, Gewerbe- und Industriegebäuden sowie in Bildungseinrichtungen. Auch dieses Thema wurde rege diskutiert.

WOLF fordert Verlässlichkeit bei Förderprogrammen

Erst Ende Januar 2022 hatte die abrupte Einstellung mehrerer KfW-Förderprogramme für erhebliche Verunsicherung gesorgt. „Die Förderprogramme für effiziente und nachhaltige Gebäudetechnik müssen verlässlich gestaltet werden. Hier ist ein schlüssiges und langfristig ausgelegtes Gesamtkonzept nötig, das den Fachhandwerkern, Endverbrauchern und auch den Herstellern Sicherheit gibt“, erläuterte Alfred Gaffal den Standpunkt von WOLF.

„Wir brauchen vor allem auch mehr Zeit für den Aufbau der erforderlichen Produktions- und Installationskapazitäten“, setzte Dr. Thomas Kneip hinzu. „Innerhalb von nur drei Jahren die komplette Gebäudetechnik umzustellen, ist eine Mammutaufgabe, die weder die Zulieferer der Industrie noch das Fachhandwerk in dieser kurzen Zeit stemmen können.“

 

Bayerns Bauminister Christian Bernreiter: „Stabile Rahmenbedingungen bei der Förderung zu schaffen, ist Aufgabe der Politik. Hierfür werde ich mich gerne einsetzen. Die aktuellen Entwicklungen zeigen deutlicher denn je, dass wir bei der Umsetzung der Wärmewende keine Zeit verlieren dürfen, jedoch ohne dabei die Grenzen des technisch Machbaren aus den Augen zu verlieren.“

Rundgang im Werk und Energiesparzentrum

Ein Werksrundgang mit Besuch des WOLF Energiesparzentrums gab Dr. Florian Herrmann und Christian Bernreiter die Gelegenheit, die Heiz- und Lüftungssysteme des Mainburger Spezialisten im laufenden Betrieb zu besichtigen. Zudem informierten sie sich über mögliche Einsparungspotentiale, etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien oder den Einsatz hocheffizienter Wärmerückgewinnung.