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Umstellung von Gas auf Umweltwärme

Wärmepumpenkaskade für die Mehrfamilienhaus-Modernisierung

  • Das Mehrfamilienhaus mit acht Wohneinheiten ist nicht gut gedämmt und verursacht zusammen mit den alten Gas-Etagenheizungen in jeder Wohnung hohe Nebenkosten. Durch eine Komplettsanierung wertet der Investor das gesamte Gebäude auf und schafft sich somit eine attraktive Kapitalanlage.
    Rahmenbedingungen
  • Die umfassende Sanierung erfordert hohe Investitionen. Wärmepumpe, Wohnungsstationen, Lüftung und App-Steuerung müssen technisch zusammenpassen.
    Herausforderungen

Überblick: Mehrfamilienhaus-Modernisierung von Gas zu Umweltwärme

Wärmepumpe CHA-16/20: Sie heizt in Kaskade das gesamte Gebäude mit Umgebungswärme statt mit Gas.

Wohnungsstation CAT-2 Convert: Sie ersetzt die alte Gas-Etagenheizung in jeder Wohnung und bereitet weiterhin dezentral Warmwasser auf.

Wohnraumlüftung CWL-2: Sie übernimmt den kontrollierten Luftaustausch für das gesamte Haus mit Wärmerückgewinnung.

Lüftungssystem RenovatAir: Es verteilt die frische Luft ganz ohne neue Zuluftkanäle in die Wohnungen.

Der richtige Zeitpunkt für den Systemwechsel

Für das aktuell leerstehende Mehrfamilienhaus in einem beliebten Frankfurter Vorort strebt ein Geschäftsmann eine Modernisierung auf KfW-Effizienzhaus-Stufe an – ein Projekt, das anderen sanierungsbedürftigen Häusern als Vorbild dienen könnte. Der Investor möchte die acht Wohnungen nach der Sanierung wieder vermieten. Deshalb soll das Gebäude aus den 1980er-Jahren im Ergebnis nicht nur dem heutigen Stand der Technik entsprechen, sondern auch mindestens für die nächsten 20 Jahre die Ansprüche an die Energieeffizienz erfüllen. 

Die acht Gas-Etagenheizungen im Haus stehen ohnehin zur Erneuerung an. Hierbei stellt sich die Frage: Tauscht der Investor sie einfach gegen neue Gasthermen aus oder nutzt er den Leerstand für einen kompletten Systemwechsel? Er entscheidet sich für Letzteres und möchte auf die Verwendung regenerativer Energiequellen setzen.

Neue Dämmung erfordert moderne Lüftungstechnik

Die Wärmedämmung muss für das gesamte Gebäude erneuert und auf den aktuellen Stand gebracht werden. Das schließt den Austausch aller Fenster und Außentüren mit ein. Bei gut gedämmten Gebäuden ist eine ausreichende Luftzufuhr besonders wichtig, um ein angenehmes Raumklima zu gewährleisten und Schimmelbildung vorzubeugen. Daher ist es sinnvoll, eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung zu verlegen. Insgesamt sind die Kosten und der Aufwand für eine komplette Sanierung also hoch.

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Ein Mehrfamilienhaus stellt andere Anforderungen an die Technik, die Planung und den Betrieb als ein Einfamilienhaus. WOLF begleitet Sie mit fundierter Beratung und vermittelt einen erfahrenen Fachbetrieb, der Ihr Projekt umsetzt – kostenlos, unverbindlich und auf Ihre Anforderungen zugeschnitten.

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Die Lösung: Vier Bausteine für den Systemwechsel

Nach Gesprächen mit seinen Bau- und Energieberatern legt sich der Investor auf ein konkretes System fest: Anstelle der acht Gas-Etagenheizungen entscheidet er sich für eine zentrale Wärmepumpenkaskade mit Wohnungsstationen, ergänzt um eine zentrale Lüftung und eine App-Steuerung für Wärmepumpe und Lüftungstechnik.

03. Kaskade ersetzt acht einzelne Gasthermen

Mehrere Außeneinheiten erzeugen als Wärmepumpenkaskade gemeinsam die Wärme für das gesamte Haus, anstatt dass eine fossile Therme pro Wohnung läuft. Diese Bauweise bringt handfeste Vorteile:

 

  • Die Außeneinheiten verteilen sich flexibel am Gebäude, auch bei begrenztem Platz.
  • Fällt eine Einheit temporär aus, heizen die übrigen weiter, das Haus bleibt versorgt.
  • Der überwiegende Teil der Heizenergie stammt kostenlos aus der Außenluft, lediglich ein kleiner Anteil kommt als Strom hinzu.

 

Baut der Investor zusätzlich eine Photovoltaikanlage aufs Dach, deckt er diesen Reststrombedarf teilweise mit selbst erzeugtem Strom und kauft entsprechend weniger teuren Netzstrom zu.

04. Wohnungsstation ersetzt die Gastherme in der Wohnung

Die neue Wohnungsstation tritt an die Stelle der bisherigen Gas-Etagenheizung: Jede Wohnung erhält weiterhin ihr eigenes, bedarfsgerecht erwärmtes Wasser, nur bezieht die Station die Wärme dafür jetzt aus der zentralen Wärmepumpenkaskade statt aus einer eigenen Gastherme. Der Umbau bringt einen praktischen Nebeneffekt mit sich:

 

  • Ohne Gastherme entfällt der Schornsteinanschluss in der Wohnung.
  • Der frei werdende Kaminschacht nimmt die neuen Leitungen auf und spart Aufwand beim Umbau.
  • Kurze Leitungswege innerhalb der Wohnung reduzieren Wärmeverluste und kommen der Trinkwasserhygiene zugute.

05. Wohnungsstation ersetzt die Gastherme in der Wohnung

Die neue Wohnungsstation tritt an die Stelle der bisherigen Gas-Etagenheizung: Jede Wohnung erhält weiterhin ihr eigenes, bedarfsgerecht erwärmtes Wasser, nur bezieht die Station die Wärme dafür jetzt aus der zentralen Wärmepumpenkaskade statt aus einer eigenen Gastherme. Der Umbau bringt einen praktischen Nebeneffekt mit sich:

 

  • Ohne Gastherme entfällt der Schornsteinanschluss in der Wohnung.
  • Der frei werdende Kaminschacht nimmt die neuen Leitungen auf und spart Aufwand beim Umbau.
  • Kurze Leitungswege innerhalb der Wohnung reduzieren Wärmeverluste und kommen der Trinkwasserhygiene zugute.

06. Lüftung kommt ganz ohne neue Luftkanäle aus

Wie geschildert, sinkt mit der neuen Dämmung der natürliche Luftaustausch im gesamten Gebäude. Ein zentrales Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung übernimmt deshalb den kontrollierten Luftwechsel für das ganze Haus:

 

  • Das Gerät gewinnt bis zu 92% der Wärme aus der Abluft zurück, bevor sie das Gebäude verlässt.
  • Ein Lüftungselement über der Zimmertür jedes Aufenthaltsraums transportiert verbrauchte, mit CO2 belastete Luft ab.
  • Frische Luft strömt über den Türspalt aus dem Flur nach, ganz ohne neue Zuluftkanäle durch die Wohnungen.
  • Das ermöglicht eine effiziente Umsetzung der geplanten Sanierung und reduziert gleichzeitig die notwendigen Eingriffe in die Bausubstanz.

07. App teilt die Steuerung zwischen Eigentümer und Mietern

Eine App macht die Bedienung von Wärmepumpe und Lüftung deutlich komfortabler, allerdings mit unterschiedlicher Berechtigung:

 

  • Der Eigentümer behält über die App den zentralen Überblick über die Wärmepumpenkaskade und passt sie bei Bedarf aus der Ferne an.
  • Die Mieter greifen dagegen nur auf die Geräte in ihrer eigenen Wohnung zu, etwa die Lüftung.
  • Die Mieter stellen die gewünschten Werte selbst über ihr Smartphone ein, ohne dafür den Keller zu betreten.
  • Verfügt eine Wohnung zusätzlich über smarte Heizungsthermostate oder eine durchgängige Smarthome-Verkabelung, integriert sich auch die Temperaturregelung der einzelnen Räume in die App-Steuerung.

Produktlösungen von WOLF für den Systemwechsel

Auf Anraten seines Bauplaners entscheidet sich der Investor für Produkte des Herstellers WOLF. Hochwertige Materialien und ausgefeilte Konstruktionen sorgen für eine lange Lebensdauer. Dazu kommt eine Garantie von fünf Jahren. Zusätzlich überzeugt ihn, dass Wärmepumpe, Lüftung und Wohnungsstation aus einer Hand kommen und technisch aufeinander abgestimmt sind. Das reduziert Schnittstellen zwischen den Gewerken und sorgt für mehr Sicherheit in der Ausführung.

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09. Vom Leerstand zur sicheren Kapitalanlage

Der Investor kann für die Modernisierung eine staatliche Förderung beanspruchen, obwohl er das Haus nicht selbst bewohnt, sondern vermietet. Das entlastet einen Teil der Investitionskosten.

Die Wärmepumpenkaskade deckt den Heizwärmebedarf des Gebäudes, und ohne eigenen Gasanschluss in den Wohnungen sinken die laufenden Heizkosten spürbar. Das senkt die Nebenkosten für die künftigen Mieter und macht die acht Wohnungen attraktiver für die Neuvermietung. Zudem bleibt der Investor von der ab 2028 stufenweise steigenden Grüngasquote unberührt, die fossile Brennstoffe in den kommenden Jahren zunehmend verteuern dürfte.