Erneuerbare Energien im Mehrfamilienhaus-Neubau
Wärmepumpe, Lüftung und PV für 3 bis 4 Wohneinheiten
- Ein privater Investor plant einen Mehrfamilienhaus-Neubau im Premium-Segment mit drei bis vier Wohneinheiten im urbanen Umfeld. Die großzügigen Wohneinheiten sollen stets ein ausgezeichnetes Raumklima und angenehme Temperaturen bieten.Rahmenbedingungen
- Der Investor sucht eine Heizungslösung, die vollständig auf erneuerbaren Energien basiert und langfristig wirtschaftlich ist. Das stellt sowohl an das Gebäude als auch an das Zusammenspiel der Technik konkrete Anforderungen.Herausforderungen
Überblick: Erneuerbare Energien im Mehrfamilienhaus-Neubau
Wärmepumpe: WOLF CHA-Monoblock 16/20 – Wärme aus der Außenluft, ohne einen Tropfen fossilen Brennstoff zu verbrauchen
Zentrale Wohnraumlüftung: CWL-F Excellent je Wohneinheit – für kontinuierlich frische, gefilterte Luft mit Wärmerückgewinnung, individuell regelbar
Schichtenspeicher: BSP-W-SL – bevorratet Heiz- und Warmwasser und hält die Wärmepumpe dauerhaft im effizienten Betrieb
Photovoltaik: PV-Anlage auf dem Dach möglich – Wärmepumpe nutzt dank SG-Ready & EEBUS gezielt günstigen Solarstrom
Smarte Steuerung: WOLF Smartset-App – Überblick über Heizung und Lüftung per App, inklusive Verbrauchsübersicht
Premiumanspruch und ökologische Verantwortung
Ein Investor plant einen Mehrfamilienhaus-Neubau mit drei bis vier Wohneinheiten im urbanen Umfeld und legt von Beginn an die Messlatte hoch. Das Gebäude im Premiumsegment soll Bewohner ansprechen, die hohe Behaglichkeit und moderne, klimafreundliche Technik schätzen.
Mitten in der Stadt ist das Mehrfamilienhaus zugleich eine Visitenkarte: Der äußere Eindruck und die Zufriedenheit der neuen Mieter oder Eigentümer bestimmen den öffentlichen Ruf und damit auch den künftigen geschäftlichen Erfolg des Investors. Gleichzeitig möchte er seiner Verantwortung gerecht werden und mit dem Neubau einen möglichst guten ökologischen Fußabdruck hinterlassen.
Was Gebäude und Technik leisten müssen
Für den Investor bedeutet ein guter ökologischer Fußabdruck konkret, nicht auf fossile Brennstoffe, sondern ausschließlich auf erneuerbare Energien zu setzen. Das stellt sowohl an den Baukörper als auch an die Haustechnik klare Anforderungen. Der Baukörper braucht eine gute Wärmedämmung und eine luftdichte Gebäudehülle. Letztere macht eine kontrollierte Lüftungsanlage mit Wärme- und Feuchterückgewinnung unverzichtbar.
Zum Konzept gehört außerdem eine Photovoltaikanlage, die die Betriebskosten langfristig senkt. Damit das Dach dafür genutzt werden kann, sollte es nach Süden ausgerichtet sein und eine Neigung von etwa 30 bis 60 Grad aufweisen. Und schließlich müssen alle Systemkomponenten optimal aufeinander abgestimmt sein, damit im laufenden Betrieb kostengünstig geheizt werden kann und sich die Investition auch wirklich auszahlt.
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Die Lösung: Wärmepumpe, Lüftung und Photovoltaik
Die Wahl fällt auf ein System aus Wärmepumpe, Lüftungsanlage und Photovoltaik, das umweltfreundlich und kosteneffizient arbeitet, hohen Komfort bietet und vollständig von fossilen Brennstoffen unabhängig ist.
Wärmepumpe: Heizen ohne fossile Brennstoffe
Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe gewinnt Energie aus der Umwelt und stellt sie als Heizwärme und Warmwasser bereit. Mittlerweile gibt es Systeme, die selbst den Wärmebedarf eines Mehrfamilienhauses zuverlässig decken. Da die Geräte keine Brennstoffe verbrauchen, erzeugen sie weder klimaschädliches CO2 noch Feinstaub.
Zentrale Lüftung: Frische Luft in jeder Wohneinheit
Ein gut gedämmter und luftdichter Neubau braucht zwingend eine kontrollierte Wohnraumlüftung. Der natürliche Luftaustausch über Fenster und Fugen findet kaum noch statt. Eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung versorgt alle Wohneinheiten kontinuierlich mit frischer Luft: frei von Schadstoffen, für optimale Luftfeuchtigkeit und gefiltert von Pollen und Allergenen. Die Wärme der Abluft nutzt sie, um die frische Zuluft vorzuwärmen. Das senkt den Heizenergiebedarf spürbar.
Schichtenspeicher: Wärme auf Vorrat
Damit Wärmepumpe und Wärmeabgabe optimal zusammenspielen, braucht es ein verbindendes Element. Der Schichtenspeicher übernimmt genau diese Aufgabe: Er bevorratet sowohl Heizwasser als auch Warmwasser und gibt beides bedarfsgerecht ab. So arbeitet die Wärmepumpe in ihrem effizientesten Betriebsbereich, unabhängig vom momentanen Wärmebedarf im Gebäude.
Photovoltaik: Eigener Strom senkt die Betriebskosten
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom direkt dort, wo er gebraucht wird. Je mehr Strom aus eigener Erzeugung stammt, desto geringer fallen die Betriebskosten der Wärmepumpe und die Ökobilanz des Gebäudes aus. Die SG-Ready-Schnittstelle sorgt dafür, dass die Wärmepumpe gezielt dann läuft, wenn günstiger Solarstrom verfügbar ist. An sonnigen Sommertagen heizt sie zwar mit, gibt die Wärme aber nicht direkt in die Räume ab. Stattdessen fließt die Wärme in den Schichtenspeicher und ins Warmwasser. So profitieren die Bewohner auch an kühleren Abenden von der tagsüber erzeugten Solarenergie.
Smarte Regelung: Per App alles im Griff
Moderne Mieter erwarten mehr als nur warme Räume und warmes Wasser. Sie wollen ihre Wohnsituation selbst steuern. Per Smartset App regeln die Bewohner Heizung und Lüftung individuell nach ihren Wünschen, für hohen Wohnkomfort auch ohne technisches Vorwissen. Für den Investor bedeutet das weniger Rückfragen, zufriedenere Mieter und ein Gebäude, das auch in der Alltagstechnik hält, was es verspricht.
Nachhaltig investieren und davon profitieren
Der Investor hat sich für ein System entschieden, das keine fossilen Brennstoffe benötigt und im Betrieb keinerlei CO2 erzeugt. Die Heizkosten bleiben langfristig stabil, unabhängig von Preissteigerungen bei Gas oder Öl.
Das zahlt sich auf mehreren Ebenen aus: Die Mieter profitieren von niedrigen Nebenkosten und einem gesunden Raumklima. Der Investor sichert sich einen zukunftsfesten Immobilienwert und ein Gebäude, das seinen guten Ruf zu Recht trägt.