Mehrfamilienhaus-Neubau für kühlere Region
Wärmepumpenkaskade, Lüftung und Wohnungsstation für 6 Wohneinheiten
- Das Paar möchte ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten bauen. Die Wohnungen wollen sie vermieten, da ihnen der Neubau als Altersvorsorge dient.Rahmenbedingungen
- Die gesuchte Heizungslösung muss sich für das am Standort übliche kühlere Wetter eignen. Die Geräte sollen gut aufeinander abgestimmt sein und auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig arbeiten.Herausforderungen
Überblick: Heiz- und Lüftungstechnik für den Neubau im Mittelgebirge
Wärmepumpe CHA-20/24: Mehrere Geräte in Kaskade übernehmen die komplette Wärme- und Warmwasserversorgung, auch im kühleren Klima der Region.
Dezentrale Lüftung CWL-D-70: Sie sorgt für frische Luft in jeder Wohnung und gewinnt dabei einen Großteil der Heizwärme zurück.
Wohnungsstation CAT-2: Sie übernimmt für jede der sechs Wohnungen die bedarfsgerechte Warmwasserbereitung und Wärmeverteilung.
Das Bauherrenpaar befindet sich in seinen Fünfzigern, die beiden Kinder sind erwachsen und aus dem Haus. Der geplante Neubau mit sechs Mietwohnungen soll ihre Versorgung im Alter sichern.
Das Gebäude entsteht in einer landschaftlich reizvollen Mittelgebirgsregion, dort rechnen die Bauherren mit großem Zuspruch bei potenziellen Mietern. Lässt sich das Mehrfamilienhaus zuverlässig mit erneuerbarer Energie beheizen?
Niedrige Durchschnittstemperaturen, sehr kalte Winter und ein häufig bedeckter Himmel prägen das Klima der Region. Das stellt hohe Anforderungen an die Heiztechnik und bremst auch den Ertrag einer möglichen Photovoltaikanlage.
Die hohen Betriebskosten herkömmlicher Heizsysteme möchten die Bauherren von Anfang an vermeiden.
Wärmeversorgung für Mehrfamilienhäuser: Wir beraten Sie gerne!
Heizung, Lüftung, Warmwasser – im Mehrfamilienhaus müssen diese drei Bereiche für viele Menschen zuverlässig und wirtschaftlich funktionieren. WOLF und ein Fachbetrieb vor Ort entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude, Ihrem Budget und Ihren Mietern passt.
Die Lösung: Vier aufeinander abgestimmte Komponenten
Mit einer Kombination aus vier Komponenten lässt sich das Mehrfamilienhaus im Mittelgebirgsraum mit erneuerbarer Energie beheizen: Im Zentrum steht eine Wärmepumpenkaskade, ergänzt um eine dezentrale Lüftung, eine Wohnungsstation für jede Wohnung und perspektivisch eine Photovoltaikanlage.
Wärmepumpenkaskade eignet sich für kaltes Klima
Für Regionen mit kalten Wintern eignet sich eine Wärmepumpenkaskade besonders gut, weil sich mehrere Geräte die Last teilen, statt eine einzelne, größer dimensionierte Wärmepumpe zu überlasten. Hinzu kommt die Gebäudegröße: Eine Kaskade ist speziell für Mehrfamilienhäuser ab fünf bis sechs Wohneinheiten ausgelegt, der geplante Neubau mit sechs Wohneinheiten erfüllt diese Voraussetzung.
- Jede einzelne Außeneinheit funktioniert auch bei niedrigen Außentemperaturen.
- Fällt eine Wärmepumpe aus, läuft die Wärmeversorgung über die übrigen Geräte weiter.
- Als vollständig erneuerbare Lösung ist die Kaskade förderfähig.
Dezentrale Lüftung gewinnt Wärme aus der Abluft zurück
Ein moderner Neubau hat eine nahezu luftdichte Gebäudehülle, das spart Heizenergie, macht eine Lüftungsanlage aber notwendig. Eine dezentrale Lüftungsanlage übernimmt den Luftaustausch automatisch und gewinnt dabei den Großteil der Wärme aus der Abluft zurück.
- Eingebaute Filter liefern pollenfreie Frischluft in jeder Wohnung.
- Weil es sich um eine dezentrale Lösung handelt, regeln die künftigen Mieter das Raumklima in ihrer Wohnung individuell.
Wohnungsstation verteilt Wärme bedarfsgerecht
Die Wohnungsstation übernimmt für jede Wohnung die bedarfsgerechte Verteilung von Wärme und Warmwasser aus der zentralen Kaskade.
- Jede Wohnung heizt und verbraucht Warmwasser unabhängig von den Nachbarwohnungen.
- Die kompakte Bauweise benötigt nur wenig Platz in der Wohnung.
- Das warme Wasser steht ohne spürbare Wartezeit zur Verfügung.
Photovoltaik als Ergänzung für die Zukunft
Mit einer eigenen Photovoltaikanlage könnten die Bauherren einen Teil des Stroms für die Wärmepumpenkaskade selbst erzeugen.
- Der selbst erzeugte Strom senkt die laufenden Stromkosten der Wärmepumpenkaskade.
- Überschüssiger Strom lässt sich ins Netz einspeisen oder in einem Speicher zwischenpuffern.
Klingt alles sehr kompliziert? Nicht bei uns!
Die richtige Lösung für Ihr Zuhause zu finden, kann kompliziert und zeitaufwendig sein. Wir helfen Ihnen, all das zu verstehen, was für Ihr Projekt wirklich relevant ist.
Wärmeversorgung für die nächsten Jahrzehnte
Mit der Kombination aus Wärmepumpenkaskade, Lüftung, Wohnungsstation und künftiger Photovoltaikanlage lässt sich das Mehrfamilienhaus auch im kühlen Mittelgebirgsklima mit erneuerbarer Energie beheizen. Die Frage vom Anfang beantwortet sich damit von selbst.
Für das Bauherrenpaar zählt dabei vor allem der lange Zeithorizont: Die sechs Mietwohnungen sollen ihre Altersvorsorge sichern, deshalb muss auch die Heiztechnik über Jahrzehnte hinweg ohne größere Störungen funktionieren.