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Wie viel Heizöl kostet und wie Sie Energie sparen können

Die Wirtschaftlichkeit einer Ölheizung hängt maßgeblich davon ab, wie viel Heizöl kostet. Denn die Brennstoffpreise können die Betriebskosten über die Zeit hinweg in die Höhe treiben, sodass Sie aufsummiert mehr bezahlen als für das Heizungssystem selbst. Deshalb ist es wichtig, dass Sie den Heizölpreis im Blick behalten und vergleichen. Mit unseren Tipps können Sie Ihren Verbrauch reduzieren und die Heizölkosten senken.

Der Weg zur modernen, effizienten Ölheizung

Ältere Ölheizungen und Niedertemperaturkessel arbeiten ausschließlich mit dem Heizwert des Öls und leiten die Verbrennungsabgase direkt ab. Im Gegensatz dazu nutzen moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik die Ressourcen nahezu vollständig und gewinnen zusätzliche Energie aus dem Verbrennungsprozess.

Der an den Energiegehalt des Brennstoffes gekoppelte Verbrennungsprozess kann demnach optimiert werden, indem die Verbrennungsenergie hocheffizient im System verbleibt.

Wie funktioniert das?

Abgase, die während des Verbrennungsprozesses entstehen, transportieren einen Großteil der Verbrennungswärme über den Schornstein nach außen. Die in den heißen Abgasen sowie im Wasserdampf enthaltene Energie kann mit einem modernen Brennwertkessel genutzt und über einen Wärmetauscher dem Heizsystem rückgeführt werden

 

Im Gegensatz zu alten Ölheizungen sind die Temperaturen der Abgase bei der Brennwerttechnik über 100°C niedriger. Die Folge: Bei der Energieumwandlung entstehen weniger Verluste. Demnach bestimmt letztendlich auch die Technik, wie hoch der Heizölpreis ist.

In der Tabelle sind die Wirkungsgrade der unterschiedlichen Ölheizungstechniken aufgelistet.
 

ÖlheizungstechnikEnergieausnutzung (Brennwert)
Altes Ölheizgerät68 %
Öl-Niedertemperaturgerät87 %
Ölbrennwertgerät98 %

So setzt sich der Heizölpreis zusammen

Wenn es um die Frage geht, wie viel Heizöl kostet, spielt selbstverständlich der Brennstoff selbst eine große Rolle. Dieser wird hierzulande normiert (DIN 51603-1) angeboten und als Heizöl EL schwefelarm sowie unter verschiedenen Handelsbezeichnungen zur Verfügung gestellt.

 

Neben diesem Standard gibt es auf dem Ölmarkt auch Premium-Varianten. Diese sind mit Zusätzen, den sogenannten Additiven, angereichert. Die Zusatzstoffe optimieren nicht nur die Fließfähigkeit des Heizöls und den Verbrennungsprozess, sondern auch die Haltbarkeit der Heizungsanlage sowie die Geruchsbelastung durch das Heizöl.

Im Gegensatz zum Heizöl, welches aus fossilen Quellen stammt, wird Bioheizöl aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen. Bioethanol entsteht zum Beispiel aus der Vergärung von pflanzlicher Stärke und Zucker.

 

Im Preisvergleich kostet dieses Heizöl aufgrund seiner Qualität etwas mehr als der Standard, ist jedoch auch umweltfreundlicher.

Der Brennstoffhändler kalkuliert seine Heizölpreise mit folgenden Faktoren:

 

  • Energiesteuer
  • Ölpreis im Einkauf
  • Mehrwertsteuer
  • Deckungsbeitrag
     

Zu den im Deckungsbeitrag des Händlers enthaltenen Umlagekosten zählen die Lagerhaltung, der Transport, die Verwaltung sowie der Vertrieb und die Marge. Die Grafik zeigt, wie sich der Ölpreis nach der Statistik des Mineralölwirtschaftsverbandes im Jahr 2020 zusammensetzt.

Ein Vergleich der Heizölpreise lohnt sich

Schwankungen des Heizölpreises sind auf den Einkaufspreis, zum Beispiel aufgrund von Konjunkturschwankungen, zurückzuführen. Rohöl wird an der Börse gehandelt, wodurch der Heizölpreis auch vom Weltgeschehen abhängig ist.

Dabei ist das Verhältnis von Angebot und Nachfrage ebenfalls entscheidend. Werden die Fördermengen von Rohöl beispielsweise durch politische Entscheidungen erhöht, sinken die Heizölpreise.

Wenn Sie die aktuelle Situation des Heizölpreises beim Einkauf berücksichtigen und größere Heizölmengen abnehmen, können Sie die Kosten für Heizöl insgesamt deutlich senken. Der Bestellprozess beginnt demnach idealerweise schon früh, um den Heizöltank kostengünstig mit dem Brennstoff zu versorgen.

Tagesaktuelle und regionale Preisunterschiede sind dabei entscheidende Stellschrauben, die Sie mit Preisvergleichen beobachten sollten. Neben dem Heizölpreis können auch zusätzliche Kostenbestandteile je nach Anbieter schwanken. Zu diesen gehören:

Mindermengenzuschlag

Anfahrtspauschale

Gebühr für verschiedene Abladestellen

Mengenrabatt

Zahlungsgebühr

Gebühr für schnelle Lieferung

Zinsen für Ratenzahlung

Heizung mit erneuerbaren Energien

Je effizienter die Heizungstechnik ist, desto weniger kostet der Betrieb mit Heizöl insgesamt. Alternative Heizungssysteme, die erneuerbare Energien wie das Sonnenlicht oder die Erdwärme nutzen, helfen dabei, die Umwelt zu schützen und Heizkosten zu senken.

Moderne, effiziente Heizungen sind eine Investition in die Zukunft, die der Gesetzgeber mit verschiedenen Fördermöglichkeiten unterstützt. Sie können mit Förderungen von bis zu 45% rechnen.

 

Die Kombination verschiedener Energieträger zu einem Heizungssystem bietet den Vorteil, den Preisentwicklungen auf dem Rohstoffmarkt gelassener entgegentreten zu können und im Zweifelsfall erst einmal abzuwarten.

Dadurch sind Sie nicht mehr so stark auf die Heizölpreise angewiesen und können diese in Ruhe vergleichen. Dank der Vielfalt der derzeit zur Verfügung stehenden Technologien, können Sie die Heizung Ihren Bedürfnissen und den baulichen Gegebenheiten anpassen.

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