Unsere Webseite unterstützt keinen Internet Explorer

Da der Internet Explorer gravierende Sicherheitslücken besitzt und moderne Webseiten nur sehr eingeschränkt anzeigt; unterstützen wir diesen nicht. Es kann sein; dass unsere Webseite im Internet Explorer nicht oder nur eingeschränkt funktioniert.


Bitte laden Sie sich einen modernen Internet Browser wie google Chrome; Microsoft Edge; Mozilla Firefox; Opera oder Apple Safari herunter. 

Einsparmöglichkeiten für die Heizung im Altbau

Ungefähr 80% des Energieverbrauchs privater Haushalte entfällt auf das Heizen und die Warmwasserbereitung. Daraus ergibt sich ein enormes Sparpotential. Um beim Heizen zu sparen und die Umwelt zu schonen, muss im Zuge einer Modernisierung dringend auch der Austausch der Heizung im Altbau bedacht werden.

 

Aber manchmal reichen auch kleinere Maßnahmen, um beim Heizen im Altbau Ressourcen zu schonen. Im Folgenden finden Sie einen kleinen Überblick über die möglichen Systeme und Maßnahmen.

Die Heizung im Altbau austauschen oder nicht?

Wurde Ihr Haus vor dem Jahr 1970 gebaut? Ist seitdem keine energetische Sanierung erfolgt, macht ein Austausch der Heizung im Altbau Sinn. Alte Gas- und Ölheizungen ohne Brennwerttechnik sollten Sie auf jeden Fall durch moderne Anlagen ersetzen.

 

Denn: Eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik ist um ein Vielfaches effektiver als ein altes Modell. Aber nicht nur das Heizsystem ist für den Energieverbrauch verantwortlich, auch die Gebäudehülle hat einen sehr großen Einfluss.

Daher sollte bei einem Austausch der Heizung auch die Wärmeisolierung des Hauses erfolgen.

 

Möchten Sie trotz Altbau möglichst umweltfreundlich heizen, kann die Gas-Brennwerttechnik mit erneuerbaren Energien gekoppelt werden. Als Hausbesitzer haben Sie für eine solche Hybridheizung üblicherweise die Wahl zwischen einer Wärmepumpe wie der CHA-Monoblock und einer Anlage für Solarthermie, zum Beispiel die Sonnenheizung von WOLF.

 

Oft übernehmen bei einer Hybridheizung erneuerbare Energien die Warmwasserbereitung, während eine Gasheizung mit Brennwerttechnik den größten Teil der benötigten Energie zum Heizen im Altbau liefert.

Förderung

Weitere Details zu möglichen Förderungen verrät Ihnen unser Förderkompass.

Die Heizung im Altbau optimieren

Der Austausch einer Heizung im Altbau macht in den allermeisten Fällen Sinn. Aber auch darüber hinaus gibt es einige Maßnahmen, mit denen Sie unabhängig vom Heizsystem spürbar Energie sparen können. Das entlastet Ihre Haushaltskasse und freut die Umwelt.

 

Heizungswartung

Durch eine regelmäßige Heizungswartung stellen Sie sicher, dass die Heizung im Altbau optimal eingestellt ist und richtig funktioniert. Nur so kann sie zuverlässig und effizient arbeiten.

 

Heizungsrohre dämmen

Laufen bei Ihrer Heizungsanlage Heizungsrohre durch ungeheizte Räume, beispielsweise durch den Keller? Dann sollten Sie diese Rohre dämmen lassen. Laufen warme Rohre durch einen kalten Raum, ergeben sich nicht unerhebliche Wärmeverluste.

 

Die Heizungspumpe austauschen lassen

Mit einem Austausch der Heizungspumpe können Sie zwar kein Öl oder Gas sparen, aber Strom. Die Pumpe befördert das Heizungswasser vom Ort der Wärmeerzeugung zu den Heizkörpern. Moderne Pumpen arbeiten dabei wesentlich effizienter als alte Modelle. Das macht sich spätestens mit der Stromrechnung bemerkbar.

 

Einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen

Gerade wenn Sie einiges an der Heizungsanlage modernisiert oder geändert haben, ist ein hydraulischer Abgleich zu empfehlen. Dabei wird die Heizung von einem Fachmann so eingestellt, dass nur die Wärme produziert wird, die Sie benötigen. Außerdem wird dadurch die gleichmäßige Verteilung der Wärme im Altbau optimiert.

 

So sparen Sie beim Heizen im Altbau

Auch beim Heizen im Altbau gibt es einige Kniffe, die den Energiebedarf reduzieren.

 

Achten Sie auf konstante Temperaturen

Meist wird das Heizkörperthermostat herauf oder herunter gedreht, je nachdem, wie warm es im Raum ist. Diese ständige Temperaturänderung kostet aber unnötig viel Energie. Besser ist es, eine konstante Temperatur festzulegen.

 

Diese sollte für die unterschiedliche Nutzung der Räume auch verschieden sein. Schließlich muss es im Schlafzimmer nicht so warm wie im Wohnzimmer sein. Richtwerte für diese konstanten Temperaturen sind:

  • Wohnzimmer: 20°C bis 22°C
  • Schlafzimmer: 17°C bis 18°C
  • Küche: 18°C bis 20°C
  • Badezimmer: 24°C bis 26°C
  • Abstellräume, Flure, usw.: 17°C bis 18°C


Lüften nicht vergessen

Das Lüften lässt den Raum erst einmal erkalten, sodass die Heizung mehr zu tun hat. Aber frische Luft erwärmt sich besser als abgestandene. Das liegt daran, dass sich die trockenere Außenluft leichter erwärmen lässt als die feuchtere Innenluft.

Vermeiden Sie aber dauerhafte Kipplüftung und setzen Sie lieber auf effizientes Stoßlüften.

 

Das Absenken der Raumtemperatur

Klingt fast schon zu simpel, sollte aufgrund der großen Wirkung aber nicht vergessen werden: Wenn Sie die Raumtemperatur um 1°C absenken, sparen Sie ungefähr 6% Heizenergie ein. Wichtig ist dabei, dass die Temperatur nirgendwo dauerhaft unter 17°C sinken sollte, um Schimmelbildung zu verhindern.

 

Außerdem sollten die Türen zwischen Räumen mit unterschiedlichen Temperaturen geschlossen sein, um Wärmeverluste zu verhindern.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, beim Heizen im Altbau Energie zu sparen. Vor allem bei unsanierten Gebäuden ist der Austausch der Heizungsanlage aber in den meisten Fällen dringend angeraten.

 

Informieren Sie sich zu den attraktiven Fördermöglichkeiten und lassen Sie sich für Ihren individuellen Fall von den WOLF-Experten beraten.

Das könnte Sie auch interessieren

Heizungssanierung

Gasheizung austauschen

Heizung modernisieren