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Durchschnittlicher Gasverbrauch

Berechnen & Schätzen

Wie hoch ist der durchschnittlicher Gasverbrauch

Viele Mieter und Hauseigentümer beschäftigt die Frage, wie hoch der Gasverbrauch im Haus bzw. in einzelnen Wohnungen und Räumen ist. Die Berechnung ist dabei leider nicht so einfach wie etwa beim Stromverbrauch, wo man nur die Zahl der Kilowattstunden (kWh) kennen muss. Auch Ihr durchschnittlicher Gasverbrauch wird in kWh angegeben, aber es gibt viele Einflussfaktoren, die eine Rolle für die Berechnung spielen.

Warum ist es wichtig, den durchschnittlichen Gasverbrauch zu kennen?

Die Kosten für Heizung und Warmwasser machen neben den Stromkosten den größten Posten auf der Nebenkostenabrechnung aus. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Mieter oder Eigentümer sind. Die Energieeffizenz eines Hauses ist maßgeblich, aber viele weitere Faktoren beeinflussen den Verbrauch. 
 

Die häufigsten Gründe für die Ermittlung des Gasverbrauchs im Haus sind folgende:
 

  • Überblick über die gesamten Energiekosten des Hauses
  • Vergleich des eigenen durchschnittlichen Gasverbrauchs mit anderen Häusern
  • Ermittlung des Einsparpotenzials
  • Kostenkontrolle, um bei Preisschwankungen besser reagieren zu können
  • In deutschen Haushalten steigt der durchschnittliche Gasverbrauch.
     

Insgesamt ist der Gasverbrauch in Deutschland in den letzten Jahren und Jahrzehnten stark gestiegen. Lag der Gesamtverbrauch 1982 noch bei 51,8 Milliarden Kubikmetern, betrug er im Jahr 1996 bereits 83,1 Milliarden Kubikmeter. Der vorläufige Höhepunkt wurde 2017 mit einem Wert von 90,2 Milliarden Kubikmetern erreicht.

Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die früher verbreiteten Öl- und Kohleheizungen immer öfter gegen moderne Gasheizungen ersetzt werden. Besonders die Wiedervereinigung spielte hier in den 90ern eine große Rolle. Tatsächlich sind moderne Gasheizungsssteme wesentlich effizienter und senken den Durchschnittsverbrauch im Haus - vor allem wenn alle Maßnahmen wie Wärmedämmung und Heizverhalten aufeinander abgestimmt sind. 
 

Besonders leistungsstark: Die Gas-Brennwerttechnik von WOLF. Ob Kombination aus Solarthermie und Gas, modernstes Brennwertgerät oder eine Kombitherme mit integrierter Warmwasserbereitung. Welcher Heizungstyp für Ihre Wohnsituation ideal ist, können Sie im Rahmen unserer kompetenten Beratung herausfinden. 

Wie ermitteln Sie den Gasverbrauch im Haus?

Ein durchschnittlicher Gasverbrauch lässt sich am einfachsten über bereits vorhandene Gasrechnungen der letzten Jahre ermitteln. Es gilt: Je mehr Vergleichswerte, desto besser. Für den durchschnittlichen Monatsverbrauch teilen Sie einfach den jeweiligen Jahresverbrauch durch zwölf.

Pauschale Aussagen, die auf Durchschnittswerten und der Quadratmeterzahl basieren, sind zwar ebenfalls möglich, aber aufgrund der verschiedenen Einflussfaktoren oft nicht so aussagekräftig wie die tatsächlichen Vergleichswerte.

Tipp: In Nebenkostenabrechnungen ist die Verbrauchsentwicklung der letzten Jahre in der Regel bereits abgebildet.

Gasbrennwert-Heizung

Beachten Sie:

  •  In einem Einfamilienhaus fällt ein anderer Gasverbrauch an, als in einem Mehrparteienhaus. Bei letzterem kommt meist ein Gemeinschaftsanteil hinzu (z.B. zum Heizen von Treppenhaus, Wäschekeller etc.)
  • Ob die Warmwasserbereitung über die Gasheizung läuft oder ob Sie das Gas ausschließlich zum Heizen verwenden, hat einen Einfluss auf Ihren Gasverbrauch.

 

Berechnung nach Quadratmeterzahl

 

  • Teilen Sie den Jahresverbrauch durch Ihre Wohnfläche, um den Durchschnittsverbrauch pro Jahr und Quadratmeter zu erhalten.
  • Dies ist sinnvoll, um das Einsparpotenzial beim Kauf einer neuen Heizung zu ermitteln.

 

Sollte noch keine Jahresabrechnung vorhanden sein, können Sie den Stand des Gaszählers oder des Wärmemengenzählers an der Heizung regelmäßig ablesen und die so erhaltenen Werte nach einigen Monaten hochrechnen. Dieser Mittelwert ist in der Regel relativ dicht am tatsächlichen Verbrauch. Beachten Sie bei der Ablesung aber, dass der Verbrauch in den Wintermonaten höher ist, als in den Sommermonaten. Falls Sie dese Zeit nicht haben, weil Sie den Gasverbrauch im Haus kurzfristig wissen müssen (z.B. bei einem anstehenden Umzug), hilft eine Schätzung.

 

Schätzung des durchschnittlichen Verbrauchs

 

Um zu schätzen, wie hoch Ihr durchschnittlicher Gasverbrauch ist, können Sie folgende Rahmendaten annehmen:

  • Gasverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche für zwei Personen: ca. 14 Kubikmeter
  • Bei zusätzlicher Warmwasserbereitung durch Gasheizung: ca. 16 Kubikmeter
     

Achtung: Wir sprechen hier von Kubikmetern. Um sie in die gebräuchlichen kWh-Werte umzurechnen, müssen Sie den Wert mit 10,3 multiplizieren.

Wie hoch ist der Gasverbrauch in anderen Haushalten?

Wenn Ihnen Annäherungswerte genügen, müssen Sie nicht zwangsläufig die Berechnung selbst durchführen. Der durchschnittliche Gasverbrauch im Haus einer Musterfamilie kann als Anhaltspunkt durchaus genügen. Übliche Durchschnittswerte für den Gasverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr liegen auf die Wohnfläche bezogen im folgenden Bereich:
 

  • 30 m2: 3.800 - 5.000 kWh
  • 50 m2: 5.000 - 7.000 kWh
  • 100 m2: 12.000 - 15.000 kWh
  • Reihenhaus: 17.000 - 20.000 kWh
  • Einfamilienhaus: 23.000 - 30.000 kWh

 

Der obere Wert ist dann anzunehmen, wenn auch das Warmwasser über die Gasheizung läuft. Je nach Bauweise und Dämmzustand des Gebäudes können Ihre Werte natürlich stark vom allgemeinen Durchschnitt abweichen. Besonders Passivhäuser fallen aus der Bewertung heraus, da sie wesentlich weniger Energie verbrauchen.

 

Das Heizverhalten, die Heizdauer und Raumgestaltung können den durchschnittlichen Gasverbrauch ebenfalls beeinflussen. Insbesondere ältere Gasheizungen sind zudem oft ineffizienter im Vergleich zu modernen Heizsystemen. Zusammen mit einer guten Wärmedämmung können sich hier Unterschiede zwischen 30 und 50% ergeben, wenn die Voraussetzungen der Gebäude ansonsten identisch sind. Nutzen Sie außerdem das Gas zum Kochen, wird der Verbrauch ebenfalls nach oben gehen. Diese Faktoren sollten Sie also stets berücksichtigen.

Wie senken Sie den durchschnittlichen Gasverbrauch?

Um den Gasverbrauch in Ihrem Haus zu senken, können einige Maßnahmen hilfreich sein. Wenn ihre Heizung noch relativ neu ist, kann eine Optimierung der Wärmedämmung (z.B. Isolierung von Wasserrohren) unnötige Wärmeverluste verhindern.

Bei Wohnungen in Mehrfamilienhäusern ist eine solche Wärmedämmung nicht ganz so einfach. Hier gilt: beim Heizverhalten können Sie am einfachsten sparen. Das gilt natürlich auch für Einfamilienhäuser. Sind Sie nicht zuhause, senken Sie die Temperatur ab. Ein Grad Absenkung kann bis zu 6% Energie einsparen.

 

Moderne Smarthome-Lösungen können dabei helfen, Energiesparen und Wohnkomfort ideal miteinander zu verknüpfen. Sprechen Sie mit Ihrem Heizungsbauer, um die individuellen Möglichkeiten zu entdecken. Die Hotline von WOLF ist dafür ebenfalls der richtige Ansprechpartner.

 

Der Einbau einer neuen Gasheizung nach modernen Standards bringt eine effizientere Verbrennung und geringeren Schadstoffausstoß. Um den Gasverbrauch langfristig zu senken, ist der Austausch von alten Heizwertgeräten zu modernen, neuen Geräten mit Brennwerttechnik durchaus sinnvoll. Trotz der einmalig höheren Anschaffungskosten rentiert sich eine solche Anschaffung häufig.

Übrigens: Wenn Sie den Verbrauch bereits optimiert haben, hilft der regelmäßige Vergleich der Gaspreise und ggf. der Wechsel des Gasanbieters, die Rechnung effektiv zu senken.

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