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So bekommen Sie Ihre Energiekosten in den Griff

In unserer modernen Gesellschaft sind Energiepreise einer der bedeutendsten Faktoren für das tägliche Leben. Sie betreffen jeden, der nicht irgendwo autark in einer Hütte im Wald wohnen kann. Nicht umsonst spricht man bei den jährlichen Nebenkosten auch von der „zweiten Miete“, denn die Kosten für Strom, Öl, Gas oder sonstige Energieträger fressen einen Großteil des durchschnittlichen Budgets deutscher Haushalte auf. Sie können allerdings einiges tun, um Ihre Energiekosten zu senken.

Wie können Sie Ihre Energiekosten senken?

Zuerst sollten Sie einen Blick auf Ihren gesamten Energieverbrauch werfen, denn hier besteht fast immer ein erhebliches Einsparpotenzial. So können Heizkosten durch intelligente Konzepte ohne großen Aufwand gesenkt werden.

Stellen Sie die Heiztemperatur nicht zu hoch ein, sorgen Sie für die richtige Lüftung (Stoßlüftung statt gekippter Fenster), verhindern Sie Wärmebrücken durch unzureichende Wärmedämmung und nutzen Sie nach Möglichkeit elektronische Helfer und gute Thermostate, die Ihnen die Kontrolle der Kosten erleichtern.

Insbesondere die Strompreise sind jedoch das, was den meisten Haushalten wirklich ein Loch in die Tasche reißt. Die Preisentwicklung hat sich zwar seit 2014 verlangsamt bzw. stagniert mehr oder weniger, doch das Preisniveau ist im Vergleich zu 2000 stark gestiegen.

Grafik Strompreisentwicklung Deutschland

Um den Stromverbrauch und damit auch die Kosten zu senken, gibt es viele Möglichkeiten. Bei der Beleuchtung gibt uns der Gesetzgeber ohnehin seit Jahren vor, auf immer sparsamere Leuchtmittel zu setzen.

 

Die herkömmlichen Glühbirnen, die einen Großteil der Energie in Wärme umwandelten, sind mittlerweile nahezu gänzlich vom Markt verschwunden. Auch die etwas effizienteren Halogenlampen werden mittelfristig ausrangiert. Energiesparlampen waren für viele Verbraucher jedoch nie eine echte Alternative, weil sie teuer in der Anschaffung, nicht besonders haltbar und durch Quecksilber problematisch in der Entsorgung sind.

 

Eine fast perfekte Lösung sind dagegen LED-Leuchtmittel, die es mittlerweile in vielen Varianten zu günstigen Preisen gibt. Mit ihnen lässt sich der Stromverbrauch und damit die Stromkosten deutlich senken, da sie bei identischer Lichtausbeute pro Jahr nur einen Bruchteil der Kilowattstunden einer herkömmlichen Glühlampe verbrauchen.

 

Zudem können viele Modelle ihre Farbe und Helligkeit problemlos ändern, was insbesondere in Verbindung mit Smarthomes ganz neue Beleuchtungskonzepte ermöglicht.

Rangieren Sie alte Elektrogeräte aus, um Ihre Energiekosten zu reduzieren

Einen großen Teil des Stromverbrauchs machen die Großgeräte aus, auf die wir aber kaum verzichten können. Einen Kühlschrank brauchen wir ebenso wie die Waschmaschine. Die lange Lebensdauer von 10 Jahren und mehr macht sie leider auch zu Kostentreibern, denn Technik, die vor einem Jahrzehnt noch als sparsam galt, hat heute nur eine eher schlechte Energieeffizienz, wenn man die Kilowattstunden vergleicht.

 

Rechnet man den Stromverbrauch eines alten Kühlschranks aber gegen die Einsparungen eines Neugerätes, amortisiert sich die Anschaffung oft schon nach wenigen Jahren und Sie sparen damit langfristig Stromkosten. Stellen Sie den Kühlschrank nicht zu kalt ein – für die meisten Lebensmittel sind +7°C (-18°C im Gefrierteil) ausreichend.

 

Wie viel Energie elektrische und elektronische Geräte verbrauchen, lässt sich am Energieeffizienz-Label ablesen. Geräte, die nicht mindestens die Klasse A erreichen, sind nicht empfehlenswert. In der Kritik stehen auch Wäschetrockner, weshalb Sie die Wäsche so effizient wie möglich trocknen sollten.

 

Nutzen Sie bei jedem Waschgang an der Waschmaschine die größtmögliche Schleuderdrehzahl. Hier zu sparen, wäre falsch, denn je trockener die Wäsche in den Trockner gesteckt wird, desto weniger Energie muss dieser aufwenden. Ähnlich kritisch sollten Sie andere Elektrogeräte betrachten: Herde und Backöfen lassen sich ebenso modernisieren bzw. effizienter nutzen wie TV-Geräte und Computer.

 

Ladegeräte für Smartphones und Tablets sollten Sie nie permanent am Strom lassen. Überhaupt verbrauchen überraschend viele Geräte Strom, auch wenn sie eigentlich gar nicht eingeschaltet sind. Ausschaltbare Steckdosen können das unterbinden – machen aber nicht bei allen Geräten Sinn (z. B. beim Drucker, der nach jeder Trennung vom Netz einen kompletten Reinigungsdurchgang startet).

Niedrigere Energiekosten durch Anbieterwechsel

Irgendwann haben Sie das maximale Sparpotenzial ausgeschöpft und ihren Energieverbrauch optimiert. Die Stromrechnung kann aber trotzdem steigen. Spätestens dann wird es Zeit, sich nach einem günstigen Stromanbieter umzusehen. Über Wechselportale im Internet kann man die Strompreise schnell und übersichtlich vergleichen.

Wichtig ist dabei, die regionalen Unterschiede zu beachten. Der Energieanbieter, der in Berlin am günstigsten ist, kann in München der teuerste sein und umgekehrt.

 

Viele Haushalte verschenken jedes Jahr Hunderte von Euro, weil sie ihren Stromtarif noch nie gewechselt haben. Das bedeutet jedoch fast immer, dass sich der Verbraucher im sogenannten Grundversorgungstarif des örtlichen Energieversorgers befindet.

Diese Tarife sind am teuersten. Die gute Nachricht: Sie können jederzeit in einen günstigeren Tarif oder gleich zu einem anderen Stromanbieter wechseln. Die individuelle Kündigungsfrist kann jedoch von den jeweiligen Vertragsbedingungen abhängen.

 

Wählen Sie immer Tarife mit kurzer Laufzeit. Wer sich (trotz Preisgarantie) über ein oder gar zwei Jahre fest an einen Anbieter bindet, kann nicht auf günstige Preisentwicklungen reagieren. Ausnahme: Erhöht der Stromanbieter die Preise pro Kilowattstunde (was auch bei Preisgarantien passieren kann, da diese meist nicht die Steuern und Gebühren einbeziehen), haben Sie ein Sonderkündigungsrecht, das Sie umgehend nutzen sollten. All das gilt übrigens analog auch für Gasanbieter.

 

Machen Sie sich bei einem Wechsel aber keine Sorgen! Sie müssen bei Problemen beim Wechseln nie fürchten, plötzlich im Dunkeln oder Kalten zu sitzen, da im Zweifelsfall immer die gesetzliche Grundversorgungsgarantie gilt.

Vergleichen Sie die Energiepreise regelmäßig und wechseln Sie den Anbieter häufig. Neukunden bekommen fast immer die besten Konditionen. Aber lassen Sie die Finger von Tarifen mit Vorkasse, da dieses Geld im Fall einer Insolvenz des Anbieters unter Umständen verloren wäre.

Bauliche Maßnahmen können Energiekosten nachhaltig reduzieren

Hauseigentümer können Energiekosten vor allem durch eine gute Wärmedämmung senken. Auch die Modernisierung der Heizung kann den Verbrauch aktiv reduzieren.

 

Der Einbau moderner Technologie wie Wärmepumpen oder Solarthermie sowie die Umrüstung auf alternative Brennstoffe wie Pellets führen dazu, dass Sie sich über Energiepreise weniger Gedanken machen müssen, denn wer seinen Strom selbst erzeugt, muss ihn nicht mehr teuer einkaufen.

 

Die Experten der WOLF Service Hotline beraten Sie gerne zu Fragen der Energieeinsparung. 

Die wichtigsten Tipps im Überblick

Energiepreise regelmäßig vergleichen und Anbieter wechseln

Auf moderne Heizungstechnik und ggf. andere Energieträger umrüsten

Gebäudedämmung optimieren

Stromverbrauch durch Umrüstung auf energieeffiziente Elektrogeräte senken

Vorhandene Geräte intelligent nutzen

Ggf. alternative Energiegewinnung durch Photovoltaik oder Wärmepumpen

Energiepreise steigen - Aber Energiekosten lassen sich senken

Mit den richtigen Maßnahmen können Sie Ihre Energiekosten selbst um einiges senken. Bauliche Umrüstungen wie Wärmedämmung oder Modernisierung der Heizung und anderer Haustechnik sind ebenso wichtig wie die Wahl des günstigsten Energieanbieters und der Einsatz stromsparender Geräte.

 

Für die Umwelt ist das ebenfalls gut – und in Sachen Energiewende können Sie mit einer eigenen Photovoltaikanlage sogar aktiv davon profitieren.

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