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Wie hoch ist der Heizölverbrauch in Deutschland?

Viele deutsche Haushalte heizen noch mit Öl – fast ein Viertel aller Heizsysteme sind Ölheizungen. Entsprechend hoch ist auch der Heizölverbrauch in Deutschland. Dass das nicht optimal ist, ist kein Geheimnis.

Viele deutsche Haushalte heizen noch mit Öl

Denn fossile Energieträger sorgen beispielsweise für mehr CO2 in der Atmosphäre. Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik reduzieren den Ausstoß und senken Ihren sowie den Heizölverbrauch in Deutschland insgesamt.

Was beeinflusst den Heizölverbrauch?

Der Heizölverbrauch ist von drei Faktoren abhängig:

 

  • Das Alter der Heizung: Moderne Ölheizungen mit Brennwerttechnik haben einen wesentlich geringeren Heizölverbrauch als alte Heizkessel.

 

  • Die Dämmung des Gebäudes: Je besser die Dämmung ist, desto geringer ist der Heizölverbrauch. Der Grad der Dämmung ist oft vom Baujahr des Hauses abhängig. Häuser wurden erst ab den achtziger Jahren zusätzlich gedämmt.

 

  • Das Heiz- und Lüftungsverhalten der Bewohner: Wenn Sie umweltfreundlich heizen und richtig lüften, können Sie im Haushalt jede Menge Energie und Geld sparen. 

Wie hoch ist der Heizölverbrauch in Deutschland?

Der durchschnittliche Heizölverbrauch in Deutschland pro Quadratmeter Wohnfläche beträgt zurzeit 13,6 Liter.

Die Werte zeigen, wie stark der Heizölverbrauch allein von der Dämmung abhängt. Mit den folgenden Beispielen können Sie Ihren eigenen Heizölverbrauch besser einschätzen. Beachten Sie jedoch, dass Ihr individuelles Heiz- und Lüftungsverhalten sowie der Warmwasserverbrauch hierbei nicht berücksichtigt sind.

So berechnen Sie Ihren Heizölverbrauch pro Quadratmeter

Im Heizspiegel wird oft der Heizölverbrauch in Deutschland als Verbrauchsmenge pro Quadratmeter Wohnfläche oder der Heizölverbrauch in kWh statt in Litern angegeben.

Um Ihren eigenen Jahresverbrauch bewerten zu können, müssen Sie diesen Wert für Ihre Wohnung oder Ihr Haus berechnen. Doch keine Sorge, das ist relativ einfach.

Wird in Ihrem Haus auch das Warmwasser über die Ölheizung bereitgestellt, ziehen Sie pro Person 100 Liter vom Jahresverbrauch ab. Den Rest teilen Sie durch die Quadratmeterzahl Ihrer Wohnfläche.
  • Rechenbeispiel 1

    Sie leben mit drei Personen in einem Eigenheim mit 150 Quadratmetern Wohnfläche. Sie verbrauchen im Jahr 3.000 Liter Heizöl.

     

    • 1 Liter Heizöl = 10,4 kWh Heizenergie
    • Pro Person ziehen Sie 100 Liter ab (3 x 100 Liter = 300 Liter): 3.000 Liter - 300 Liter = 2.700 Liter
    • 2.700 x 10,4 = 28.080 kWh
    • Diesen Wert teilen Sie durch die Quadratmeterzahl: 2.700 Liter / 150 Quadratmeter = 18 Liter pro Quadratmeter

     

    Das liegt weit über dem Durchschnitt von 13,6 Liter / Quadratmeter. In diesem Fall sollten Sie also über eine Heizungsmodernisierung nachdenken.

  • Rechenbeispiel 2

    Sie leben mit vier Personen in einer 100 Quadratmeter großen Wohnung. Der Heizölverbrauch des letzten Jahres betrug 1.000 Liter.

     

    • 1 Liter Heizöl = 10,4 kWh Heizenergie
    • Pro Person ziehen Sie 100 Liter ab (4 x 100 Liter = 400 Liter): 1.000 Liter - 400 Liter = 600 Liter
    • 600 x 10,4 kWh = 6.240 kWh
    • 600 Liter / 100 Quadratmeter = 6 Liter / Quadratmeter

     

    Das liegt weit unter dem aktuellen Durchschnittswert. Es handelt sich also um eine sehr moderne, effektive Heizung.

So können Sie Ihren Heizölverbrauch senken

Als Mieter einer Wohnung sind Ihre Möglichkeiten eingeschränkt. Sie können aber bereits durch kleine Verhaltensänderungen Energie sparen.

Hausbesitzer haben mehr Optionen, um dem Heizölverbrauch zu senken.

Den größten Effekt erzielen Sie, indem Sie die Fassade und Decken des Gebäudes ausreichend dämmen (siehe Tabelle 1).

Günstiger, aber auch sehr effektiv, ist der Einbau neuer Fenster.

Wenn Sie noch eine alte Heizung ohne Brennwerttechnik verwenden, sollten Sie über den Kauf einer neuen Ölheizung mit Brennwerttechnik oder eine Gasheizung nachdenken. Hierfür winken attraktive Förderungen von bis zu 45%.

Ergänzen Sie die Ölheizung mit einer Wärmepumpe zu einer Hybridheizung. Wärmepumpen sind CO2 - neutral und brauchen zum Betrieb nur etwas Strom. Die Heizenergie ziehen sie aus der Umgebung. Dann muss die Ölheizung nur noch laufen, wenn die Wärmepumpe im Winter nicht zum Heizen und zur Warmwasserbereitung ausreicht.

Mit einer Nachtabsenkung der Raumtemperatur können Sie bis zu 5% Brennstoff einsparen.

Richtiges Lüften sparten Energie und damit Heizöl ein. Statt stundenlang das Fenster gekippt zu lassen, sollten Sie besser zweimal pro Tag kurz stoßlüften.

Fazit

Der Verbrauch von Heizöl ist insbesondere aus zwei Gründen bedenklich:

 

  1. Heizöl ist ein fossiler Brennstoff. Bei seiner Verbrennung wird eine beträchtliche Menge CO2 freigesetzt, was der Umwelt schadet.
     

     

  2. Heizöl ist teuer und der Preis schwankt ständig. Daher sind die Heizkosten nur schwer im Voraus kalkulierbar.

Förderung

Weitere Details zu möglichen Förderungen verrät Ihnen unser Förderkompass.

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