Hybridsystem-Modernisierung im Mietshaus
Wärmepumpenkaskade ergänzt Gasheizung für 15 Wohneinheiten
- Das Mehrfamilienhaus mit 15 Wohneinheiten wird mit Gas beheizt. Durch die bereits vorhandene gute Dämmung wäre die Integration einer Wärmepumpenkaskade als zweiter Wärmeerzeuger möglich. Weitere Dämmmaßnahmen sind nicht nötig.Rahmenbedingungen
- Neben den bei 15 Mietparteien stark schwankenden Bedarfen an Wärme für Heizung und Warmwasser sollen die Arbeiten so erfolgen, dass die Mieter so wenig wie möglich davon direkt mitbekommen. Das erfordert eine enge Abstimmung zwischen der ausführenden Firma, den Vermietern und den Mietern.Herausforderungen
Überblick: Mehrfamilienhaus-Modernisierung mit Wärmepumpenkaskade und Gasheizung
Wärmepumpenkaskade CHA-16/20: Die Kaskade ergänzt die Gasheizung und übernimmt den Großteil der Wärme- und Warmwasserversorgung.
Hygienespeicher BSH: Er gleicht den schwankenden Warmwasserbedarf der 15 Mietparteien zuverlässig aus.
Dezentrale Lüftung FWL-100: Sie verhindert Schimmel und sorgt für frische Luft in jeder Wohneinheit.
✓ Bestehende Gasheizung CGB-2: Sie läuft weiter zuverlässig im Hybrid-Betrieb neben der Wärmepumpenkaskade.
Den Vermietern ist eine moderne Heizungslösung mit regenerativer Ergänzung wichtig. Deshalb möchten sie ihre Immobilie entsprechend modernisieren.
Die Gasheizung im Keller ist noch vergleichsweise jung und läuft zuverlässig. Muss sie deshalb weichen oder kann zum Beispiel eine Wärmepumpe sie sinnvoll ergänzen?
Das Mehrfamilienhaus ist bereits gut gedämmt und das bestehende Heizsystem arbeitet mit einer niedrigen Vorlauftemperatur – beides gute Voraussetzungen für den Betrieb einer Wärmepumpe. Dadurch bleibt auch die bestehende Installation aus Heizkörpern und Verrohrung weiterhin nutzbar.
Die größte Herausforderung ist sicherlich, dass die Arbeiten bei Anwesenheit der Mieter stattfinden. Der bauliche Aufwand soll sich in Grenzen halten und findet vorzugsweise im Heizungskeller statt.
Außerdem schwanken der Warmwasserbedarf und die Spitzenlasten bei den vielen Mietparteien sehr stark. Beide Heizsysteme müssen also in der Lage sein, diese hohen Bedarfe abzufedern.
Zu guter Letzt ist die Dämmung des Gebäudes zwar sehr gut, aber in der Vergangenheit gab es in der einen oder anderen Wohneinheit doch ein paar Schimmelprobleme. Dies ließe sich mit dem Einbau einer Lüftung verhindern.
Wärmeversorgung für Mehrfamilienhäuser: Wir beraten Sie gerne!
Heizung, Lüftung, Warmwasser – im Mehrfamilienhaus müssen diese drei Bereiche für viele Menschen zuverlässig und wirtschaftlich funktionieren. WOLF und ein Fachbetrieb vor Ort entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine Lösung, die zu Ihrem Gebäude, Ihrem Budget und Ihren Mietern passt.
Nach der Beratung durch den Fachbetrieb fällt die Wahl auf eine Wärmepumpenkaskade, einen Hygienespeicher und eine dezentrale Lüftung. Die Wärmepumpenkaskade ergänzt die bestehende Gasheizung, übernimmt einen Großteil der Wärme- und Warmwasserversorgung und senkt dadurch den Gasverbrauch und die Heizkosten. Sollte die Gasheizung eines Tages veraltet sein oder ausfallen, arbeitet die Kaskade zuverlässig allein weiter.
Die Wärmepumpenkaskade besteht aus mehreren kleineren Wärmepumpen, die gemeinsam die Wärme- und Warmwasserversorgung des Gebäudes übernehmen. Bei geringem Bedarf läuft nur ein Teil der Geräte, bei Lastspitzen schalten sich weitere automatisch zu. So passt sich die Kaskade dem schwankenden Bedarf der 15 Mietparteien flexibel an.
Fällt ein Gerät aus, übernehmen die übrigen Wärmepumpen die Versorgung weiter. Wartung und Austausch einzelner Einheiten sind zudem einfacher und günstiger als bei einer großen zentralen Anlage.
Die Wärmepumpenkaskade profitiert von einem möglichst gleichmäßigen Betrieb. Der stark schwankende Warmwasserbedarf der Mietparteien lässt das aber nicht immer zu. Ein Hygienespeicher gleicht diese Schwankungen aus: Er speichert Warmwasser vor und gibt es bedarfsgerecht an die Wohnungen ab, ohne dass die Wärmepumpe dafür ständig an- und abschalten muss.
Das schont die Anlage, verlängert ihre Lebensdauer und hält gleichzeitig die Warmwasserqualität hygienisch einwandfrei.
Eine dezentrale Lüftungsanlage verhindert die erwähnten Schimmelprobleme. Sie saugt schadstoffbelastete und feuchte Luft ab und führt frische Luft zu. Das sorgt für mehr Wohnkomfort in jeder Wohneinheit.
Da bei dezentralen Geräten kein zusätzliches Luftkanalsystem notwendig ist, halten sich die Installationsarbeiten in den Wohnungen in Grenzen.
Klingt alles sehr kompliziert? Nicht bei uns!
Die richtige Lösung für Ihr Zuhause zu finden, kann kompliziert und zeitaufwendig sein. Wir helfen Ihnen, all das zu verstehen, was für Ihr Projekt wirklich relevant ist.
Mehr Wohnkomfort bei geringeren Heizkosten
Die Wärmepumpenkaskade in Verbindung mit der bestehenden Gasheizung sorgt für einen geringeren Gasverbrauch und spürbar niedrigere Heizkosten.
Für die Zukunft überlegen die Vermieter, zusätzlich eine Solarstromanlage auf dem Dach zu installieren. Damit würden sie einen großen Teil des Strombedarfs der Wärmepumpenkaskade selbst decken.
So erreichen die Vermieter ihr Ziel, das Gebäude zu modernisieren, ohne die Mieter durch die Bauarbeiten stark zu belasten.