Ja, sofern die Anlage korrekt dimensioniert ist. Eine fachgerechte Heizlastberechnung stellt sicher, dass die Wärmepumpe auch bei den niedrigsten Außentemperaturen an Ihrem Standort die erforderliche Heizleistung erbringt. In Ausnahmesituationen übernimmt ein Heizstab die Spitzenlastabdeckung.
Wärmepumpe im Winter
Tipps für effizientes Heizen bei Minusgraden
Reicht die Leistung eine Wärmepumpe im Winter aus, vor allem, wenn die Temperaturen unter null Grad fallen? Die kurze Antwort: Moderne Wärmepumpen heizen auch bei strengem Frost zuverlässig, allerdings unterscheiden sich die Wärmepumpen-Arten erheblich darin, wie gut sie mit Kälte umgehen. Welche Effizienzwerte Sie realistisch erwarten können, welche Fehler Sie vermeiden sollten und wie Sie mit der KfW-Förderung sparen, erklärt dieser Ratgeber.
Wärmepumpe im Winter: Das Wichtigste in Kürze
Moderne Luft/Wasser-Wärmepumpen heizen zuverlässig bis zu –20 °C Außentemperatur, auch wenn die Effizienz bei starkem Frost leicht sinkt.
Bei –7 °C Außentemperatur erreichen aktuelle Modelle noch einen COP-Wert von ca. 2,5 bis 3,0 – aus einem Teil Strom entstehen also 2,5 bis 3 Teile Wärme.
Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen liefern im Winter konstante Effizienz, weil Erdreich und Grundwasser ganzjährig nahezu gleiche Temperaturen halten.
Den KfW-Zuschuss 458 für eine neue Wärmepumpe müssen Sie zwingend vor der Beauftragung des Fachbetriebs beantragen – nachträglich ist keine Förderung möglich.
Ein elektrischer Heizstab springt nur bei extremer Kälte ein und verursacht im deutschen Klima selten nennenswerte Mehrkosten.
Inhaltsverzeichnis
Eine Wärmepumpe funktioniert im Winter zuverlässig, sofern Anlagentyp, Dimensionierung und Gebäude zueinander passen. Anders als eine Ölheizung oder Gas-Brennwerttherme entnimmt sie Wärme aus der Umgebung (Luft, Erde oder Wasser) und erhöht diese auf das nötige Heizniveau. Entscheidend ist, wie groß der Temperaturhub zwischen Wärmequelle (Luft, Erde oder Wasser) und benötigter Vorlauftemperatur ist: Je geringer der Unterschied, desto effizienter arbeitet die Anlage.
BeiSole/Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen) undWasser/Wasser-Wärmepumpen (Grundwasserwärmepumpen) sind Sorgen über den Winterbetrieb meist unbegründet: Erdreich und Grundwasser weisen ganzjährig stabile Temperaturen auf, sodass die Heizleistung gleichmäßig hoch bleibt.
Bei derLuft/Wasser-Wärmepumpe hängt die Wintereffizienz davon ab, wie kalt es wird und wie gut das Modell bei tiefen Temperaturen ausgelegt ist. Aktuelle Luftwärmepumpen stellen die Wärmeversorgung bis –20 °C sicher. Wie das funktioniert? Der Verdichtungsprozess erhöht die Kältemitteltemperatur durch Drucksteigerung, sodass auch sehr kalte Außenluft nutzbar bleibt.
Für durchgängige Wärme auch an besonders kalten Tagen haben moderne Wärmepumpen einen integrierten elektrischen Heizstab: Er springt automatisch ein, sobald die Wärmepumpe den Wärmebedarf nicht mehr vollständig deckt. In der Praxis, insbesondere bei aktuellen Premium-Modellen, kommen Heizstäbe sehr selten zum Einsatz, da solche Extremkälteperioden im zweistelligen Minusbereich in Deutschland statistisch selten auftreten und nur wenige Tage andauern.
Alle gängigen Wärmepumpen-Arten sind für den Ganzjahresbetrieb geeignet, unterscheiden sich aber in Effizienz und Aufwand.
Luft/Wasser-Wärmepumpe
Die Luftwärmepumpe nutzt die Außenluft als Wärmequelle. Im Winter nimmt die Effizienz mit sinkender Temperatur ab, moderne Geräte bleiben aber auch bei –20 °C noch leistungsfähig.
Die meisten Probleme im Winterbetrieb gehen auf Installationsfehler zurück, insbesondere auf einen schlecht gewählten Standort. Viele moderne Luft/Wasser-Wärmepumpen verwenden das natürliche Kältemittel Propan (R290), das auch bei Kälte besonders effizient verdampft und zusätzlich für den KfW-Effizienzbonus qualifiziert.
Wasser/Wasser-Wärmepumpe
Grundwasser hält ganzjährig rund 8 bis 12 °C. Die Grundwasserwärmepumpe liefert damit konstant hohe Effizienz, unabhängig von der Außentemperatur. Eine Zusatzheizung ist in aller Regel nicht nötig.
Allerdings sind Anschaffung, Planung und Installation aufwendiger als bei anderen Wärmepumpentypen: Für die notwendigen Brunnenbohrungen brauchen Sie behördliche Genehmigungen, und der Installationsaufwand treibt die Gesamtkosten entsprechend nach oben.
Sole/Wasser-Wärmepumpe
Die Erdwärmepumpe entzieht Wärme aus Erdkollektoren oder Erdsonden. Bereits ab einer Tiefe von wenigen Metern herrschen ganzjährig Temperaturen von rund 10 °C, unabhängig davon, wie kalt es an der Oberfläche ist. Der Temperaturhub zwischen Wärmequelle und Heizsystem bleibt dadurch auch im tiefsten Winter gering, was die Anlage besonders effizient arbeiten lässt und den Stromverbrauch niedrig hält. Erdwärmepumpen eignen sich deshalb auch für Regionen mit regelmäßig strengen Wintern und gelten als die kältestabilste Variante unter den Wärmepumpentypen.
Ob eine bestimmte Wärmepumpe für Ihr Gebäude geeignet ist, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, besonders von der Vorlauftemperatur Ihres bestehenden Heizsystems. Arbeiten Ihre Heizkörper mit Vorlauftemperaturen deutlich über 55 °C, empfiehlt sich vorab eine Fachberatung. Moderne Niedertemperatur-Heizkörper oder eine Fußbodenheizung verbessern die Wintereffizienz deutlich, weil sie mit niedrigeren Vorlauftemperaturen auskommen.
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Eine Wärmepumpe heizt auch bei Minusgraden, die Effizienz nimmt aber mit sinkender Außentemperatur schrittweise ab. Der entscheidende Messwert ist der COP (Coefficient of Performance): Er zeigt das momentane Verhältnis zwischen eingesetztem Strom und erzeugter Wärme. Damit liefert er auch eine erste Orientierung dafür, wie sich der Stromverbrauch der Wärmepumpe bei unterschiedlichen Außentemperaturen verändert.
Moderne Luftwärmepumpen nutzen dabei Inverter-Technologie und passen ihre Leistung stufenlos an den tatsächlichen Wärmebedarf an. Statt ständig ein- und auszuschalten, laufen sie gleichmäßig im effizienten Teillastbereich – genau mit der Leistung, die gerade benötigt wird. Das spart Strom besonders an milderen Wintertagen, sorgt für konstante Temperaturen im Haus und schont die Technik, weil verschleißfördernde Start-Stopp-Zyklen wegfallen.
Typische COP-Werte moderner Luft/Wasser-Wärmepumpen bei 35 °C Vorlauftemperatur:
Außentemperatur | COP (Richtwert) | Bedeutung |
+7 °C | 4,5 – 5,0 | sehr effizient: aus 1 kWh Strom werden bis zu 5 kWh Wärme |
0 °C | 3,0 – 3,5 | gut: mindestens dreifacher Energiegewinn bleibt erhalten |
–7 °C | 2,5 – 3,0 | stark: 1 kWh Strom erzeugt das 2,5-Fache an Wärme mit einem Wirkungsgrad von 25% – und somit deutlich besser als jede fossile Heizung |
–15 °C | 2,0 – 2,5 | ausreichend: Heizstab schaltet sich ggf. unterstützend zu |
–20 °C | 1,5 – 2,0 | grenzwertig: Anlage heizt weiter, Effizienz reduziert |
Der Bivalenzpunkt – die Temperatur, ab der ein elektrischer Zusatzheizstab unterstützt – liegt bei modernen Geräten üblicherweise zwischen –15 und –20 °C. In den meisten Regionen Deutschlands werden diese Werte nur an wenigen Tagen im Jahr unterschritten.
Entscheidend ist dabei ein Vergleich mit fossilen Alternativen: Eine Öl- oder Gasbrennwertheizung kann physikalisch maximal knapp 100% der eingesetzten Energie in Wärme umwandeln, mehr ist thermodynamisch nicht möglich. Eine Luftwärmepumpe erreicht bei –7 °C noch einen COP von rund 3,0, erzeugt also aus 1 kWh Strom rund 3 kWh Wärme. Selbst bei starkem Frost arbeitet sie damit effizienter als jede konventionelle Heizung.
Alle Wärmepumpen benötigen Strom für den Antrieb. Die Jahreseffizienz lässt sich über die Jahresarbeitszahl (JAZ) ablesen: Sie zeigt, wie viel Wärmeenergie eine Wärmepumpe pro Kilowattstunde Strom inklusive kalter Wintertage im Jahresmittel erzeugt.
Aktuelle Richtwerte für gut geplante Anlagen in Deutschland:
● Luft/Wasser-Wärmepumpe: JAZ 2,5 bis 4,0
● Sole/Wasser-Wärmepumpe: JAZ 3,5 bis 4,5
● Wasser/Wasser-Wärmepumpe: JAZ 4,0 bis 5,0
Feldmessungen des Fraunhofer ISE bestätigen: Selbst bei Außentemperaturen zwischen –5 und –10 °C erzielten real betriebene Wärmepumpen noch JAZ-Werte zwischen 2,0 und 2,3. Solche Kälteperioden treten in Deutschland statistisch selten auf und beeinflussen die Jahresgesamteffizienz daher nur geringfügig.
Betrachten wir eine Luft/Wasser-Wärmepumpe mit einer Heizleistung von 10 Kilowatt (kW) und einer JAZ von 4,0. Die mittlere Stromaufnahme im Heizbetrieb beträgt dann 2,5 kW (10 kW ÷ 4 = 2,5 kW). Bei rund 2.000 Heizstunden pro Jahr für ein typisches Einfamilienhaus ergibt sich somit ein jährlicher Stromverbrauch von etwa 5.000 kWh, was in etwa dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch eines deutschen Haushalts entspricht.
Dieser Bedarf lässt sich deutlich senken, wenn Sie eigenen Solarstrom aus einerPhotovoltaikanlage einspeisen und in einem Pufferspeicher vorhalten. Zudem bieten viele Stromanbieter spezielle Wärmepumpentarife mit reduzierten Kilowattstundenpreisen an: Häufig unter 25 ct/kWh gegenüber 30–35 ct/kWh im Normaltarif.
06. Welche Fehler sollten Sie bei der Wärmepumpe im Winter vermeiden?
Damit Ihre Wärmepumpe im Winter zuverlässig läuft, sollten Sie folgende Fehler von Anfang an ausschließen:
Fehldimensionierung: Eine zu kleine Wärmepumpe kommt an kalten Tagen an ihre Grenzen. Eine fachgerechte Heizlastberechnung (nach DIN EN 12831) hilft dabei, die richtige Leistungsgröße auszuwählen.
Falscher Anlagentyp: In windexponierten Lagen mit häufigen Temperaturen unter –10 °C hat eine Sole/Wasser-Wärmepumpe spürbare Effizienzvorteile.
Ungeschützte Verbindungsleitungen: Schlecht gedämmte Rohre und Leitungen der Außeneinheit vereisen leichter und können die Anlage beschädigen.
Ungünstiger Standort der Außeneinheit: Direktes Einschneien, Dachlawinenbereich oder fehlende Luftzirkulation beeinträchtigen die Leistung erheblich.
Kein SG-Ready-Anschluss: Ohne SG-Ready-Schnittstelle können Sie Ihre Wärmepumpe nicht intelligent mit einer Photovoltaikanlage oder einem dynamischen Stromtarif koppeln.
Sonstige Installationsfehler: Ein fehlerhafter hydraulischer Abgleich, falsch eingestellte Heizkurven oder zu hohe Sollvorlauftemperaturen senken die JAZ deutlich.
Die technischen Daten der Wärmepumpe sind die eine Seite der Medaille, die individuellen Einflussfaktoren sind für die Gesamteffizienz aber mindestens genauso wichtig. Es gibt einige Stellschrauben, anhand derer Sie die Effizienz Ihrer Wärmepumpe im Winter erheblich verbessern können.
Kombination mit Photovoltaik
Kombinieren Sie Ihre Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage, senken Sie die Betriebskosten deutlich, weil Sie weniger Strom zukaufen müssen. Voraussetzung ist eine SG-Ready-zertifizierte Wärmepumpe. Fragen Sie Ihren Fachbetrieb, ob Ihr Modell diese Schnittstelle mitbringt.
Schneefall kann die Außeneinheit der Wärmepumpe beeinträchtigen
Die Außeneinheit einer Split-Wärmepumpe sollte weder durch Laub und Schmutz blockiert noch durch Schnee bedeckt werden. Beides mindert die Effizienz und kann die Anlage beschädigen. Eine geschützte Aufstellung, zum Beispiel unter einem Vordach, und ein passender Schutzkorb helfen. Ansaug- und Ausblasöffnungen sowie Ventilatorfilter sollten Sie nach starken Schneefällen prüfen und bei Bedarf freimachen.
Vereisung des Verdampfers
Besonders der Verdampfer einer Luftwärmepumpe neigt bei Temperaturen knapp unter 0 °C und hoher Luftfeuchtigkeit zur Vereisung. Moderne Geräte verfügen über automatische Abtauzyklen, die die vereisten Flächen kurz erwärmen und wieder freigeben. Dieser Prozess ist normal und kein Zeichen einer Fehlfunktion. Dennoch sollten Zu- und Ableitungen des Kältemittelkreislaufs fachgerecht gedämmt sein, um unnötige Vereisungspunkte zu vermeiden.
Wann ist ein elektrischer Heizstab erforderlich?
Sobald die Außentemperatur den anlagentypischen Bivalenzpunkt, bei aktuellen Modellen meist –15 bis –20 °C, unterschreitet, unterstützt ein elektrischer Heizstab die Wärmepumpe. In Deutschland wird dieser Bereich im langjährigen Mittel nur an wenigen Tagen pro Jahr erreicht. Die WOLF CHA-Monoblock verfügt ab Werk über eine solche Einrichtung, die gleichzeitig als Vereisungsschutz fungiert.
Die CHA-Monoblock von WOLF
Diese moderne Luft/Wasser-Wärmepumpe schont nicht nur die Umwelt, weil sie keine fossilen Brennstoffe nutzt und effizient heizt. Sie verwendet auch das natürliche Kältemittel Propan beziehungsweise R290, dessen Treibhauspotenzial deutlich geringer ist als andere Kältemittel.
Tauschen Sie Ihre alte Heizung gegen eine Wärmepumpe aus, erhalten Sie über das KfW-Programm 458 bis zu 70% der förderfähigen Kosten als Zuschuss, maximal jedoch 21.000 Euro pro Wohneinheit.
Die Förderung setzt sich aus bis zu vier Bausteinen zusammen:
- 30% Grundförderung – für alle Eigentümer, die eine fossile Heizung ersetzen
- +20% Klimageschwindigkeitsbonus – noch bis Ende 2028 in voller Höhe verfügbar
- +5% Effizienzbonus – bei natürlichen Kältemitteln (z. B. R290/Propan) oder Erdwärmepumpen
- +30% Einkommensbonus – für selbstnutzende Eigentümer mit Haushaltseinkommen ≤ 40.000 €/Jahr
Top Beratung bei WOLF
Wenn Sie eine effiziente Wärmepumpe für Ihr Bestandsgebäude oder einen Neubau suchen, sollten Sie sich eingehend beraten lassen. Die richtige Dimensionierung und eine sorgfältige Planung sind entscheidend für eine effiziente Heizung. Die Experten von WOLF Heiztechnik helfen Ihnen gerne weiter.
Ja, eine moderne, fachgerecht dimensionierte Wärmepumpe heizt auch bei Minusgraden ausreichend. Die Sorge, dass Wärmepumpen bei Kälte versagen könnten, ist unbegründet, wie aktuelle Felddaten zeigen.
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Eine Studie des Fraunhofer-ISE belegt, dass Wärmepumpen auch in teilsanierten Bestandsgebäuden zuverlässig laufen. Knapp 80% aller in Deutschland neu installierten Wärmepumpen kommen bereits in Bestandsgebäuden zum Einsatz (BWP 2025).
Um verlässlich einschätzen zu können, ob Ihre Immobilie für eine Wärmepumpe geeignet ist und welche Vorlauftemperaturen Ihr Heizsystem benötigt, sollten Sie ein Fachgespräch mit einem spezialisierten Heizungsinstallateur führen.
Häufig gestellte Fragen zur Wärmepumpe im Winter
Von „ineffizient” kann bei modernen Luftwärmepumpen erst ab etwa –15 bis –20 °C die Rede sein, wenn der COP auf 1,5–2,0 fällt. Im normalen deutschen Winterbetrieb (0 bis –10 °C) arbeiten aktuelle Geräte mit einem COP von 2,0 bis 3,5 und sind damit deutlich effizienter als direkt elektrisch beheizte Systeme.
Der Heizstab (Zusatzheizregister) schaltet sich automatisch zu, wenn die Außentemperatur den sogenannten Bivalenzpunkt unterschreitet. Bei modernen Anlagen liegt dieser Punkt typischerweise bei –15 bis –20 °C. In milden Wintern kann der Heizstab über Monate gar nicht aktiv werden.
Zunächst sollten Sie prüfen, ob die Heizkurve korrekt eingestellt ist. Oft gehen Komfortverluste im Winter auf zu niedrig eingestellte Vorlauftemperaturen zurück. Wenn das nicht hilft, könnte eine fehlerhafte Dimensionierung oder ein Installationsfehler vorliegen. Bitten Sie einen Fachbetrieb um eine Diagnose.
Eine Erdwärmepumpe (Sole/Wasser) liefert im Winter eine konstantere Effizienz, da das Erdreich gleichbleibende Temperaturen bietet. Eine Luft/Wasser-Wärmepumpe ist jedoch günstiger in der Installation und daher für die meisten Einfamilienhäuser die wirtschaftlich attraktivere Wahl. Der Effizienzunterschied im Winter ist zwar real, spielt in der Wirtschaftlichkeitsrechnung aber selten eine entscheidende Rolle.
Nein, eine Wärmepumpe funktioniert auch ohne Photovoltaik. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage können Sie den erzeugten Solarstrom jedoch direkt für den Pumpenbetrieb nutzen, wodurch sich die Betriebskosten erheblich senken. Voraussetzung ist eine SG-Ready-zertifizierte Wärmepumpe. Da die PV-Erzeugung im Winter naturgemäß geringer ist, optimiert ein gut dimensionierter Pufferspeicher den Stromverbrauch.