
Das Sparpotenzial von Warmwasserspeichern wird häufig unterschätzt: Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch einen modernen Speicher für ein Plus von mehreren hundert Euro pro Jahr in der Haushaltkasse sorgen und dabei auch noch CO2 vermeiden.
Als zentraler Bestandteil der Heizungsanlage gewährleistet er kontinuierlich Wärme, die Sie für die Heizung und Dusche benötigen. Und das Beste: Investieren Sie in eine moderne Heizung, können Sie von einer Förderung von bis zu 50% (inkl. iSFP-Bonus) profitieren – auch für die Kosten eines Warmwasserspeichers.
Weitere Details zu möglichen Förderungen verrät Ihnen unser Förderkompass.
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Eine moderne Heizungsanlage ist in der Regel mit einem Pufferspeicher ausgestattet. Der Pufferspeicher bildet die Schnittstelle, in die verschiedene Wärmeerzeuger wie die Solaranlage, die Wärmepumpe oder der Gaskessel Wärme einspeisen.
Ein Pufferspeicher bietet ein Höchstmaß an Flexibilität. Er speichert Heizungswasser, kann aber auch warmes Trinkwasser bereitstellen. Das geschieht besonders effizient und hygienisch mit einer Frischwasserstation, die wie ein Durchlauferhitzer Trinkwasser im Durchfluss erwärmt.
Wichtig ist dabei: Der Pufferspeicher sollte ein Schichtenspeicher sein. Schichtenspeicher bedeutet, dass sich im Warmwasserspeicher eine Temperaturschichtung aufbaut. Im oberen Bereich befindet sich heißes Wasser, in der Mitte ist es warm und unten kühl.
Warum ist das so wichtig?
Ein Beispiel: Die Wärmepumpe verliert mit jedem Grad Celsius, auf das sie das Wasser höher erhitzen muss, an Effizienz. Ideal ist daher eine Temperatur von 40 bis 45 °C im mittleren Speicherbereich.
Das reicht für eine Fußbodenheizung völlig aus. Nur oben im Speicher befindet sich dann 50 bis 55 °C heißes Wasser für Dusche und Bad.

Im Schichtenspeicher BSP von WOLF sorgen Schichtbleche für getrennte Temperaturbereiche und damit für einen effizienten Betrieb der Heizung.
Das Zirkulationsset sorgt für sofortiges Warmwasser ohne Wartezeiten.
Das Speichern von Wärme ist im Gegensatz zum Speichern von Strom sehr einfach und darum auch kostengünstig. Die Heizungsanlage braucht dafür nicht viel mehr als einen gut isolierten Behälter und Wasser.
Steht viel Wärme zur Verfügung, heizt sich das Wasser im Speicher auf. Das ist zum Beispiel bei einer Heizung mit Solarthermieanlage an sonnigen Tagen der Fall.
Bei einer Solarthermieanlage strömt das von der Sonne erhitzte Wärmeträgermedium durch einen Wärmetauscher im Solarspeicher und überträgt so die Wärmeenergie auf das Wasser im Speicher. Nachts und an trüben Tagen steht das aufgeheizte Wasser dann für die Versorgung Ihres Hauses zur Verfügung.

Warmwasserspeicher bieten in der Heizungsanlage noch weitere Vorteile:
Innovativ, leistungsstark und zuverlässig: Die Wärmepumpe CHA MONOBLOCK von WOLF bietet besonders in Kombination mit einem modernen Speicher maximalen Wohnkomfort und Umweltschutz.
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Für jede Anwendung gibt es passende Warmwasserspeicher, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.
In vielen Fällen reicht es aus, wenn der Speicher nur Trinkwasser für Dusche und Bad bevorratet, um jederzeit die Warmwasserversorgung sicherzustellen.
Der einfachste Trinkwasserspeicher enthält einen Wärmetauscher, über den der Gas- oder Ölkessel den Speicher auflädt. Je nach Warmwasserbedarf kann hier schon ein wandhängender Kleinspeicher ausreichen. Bei einem höheren Warmwasserbedarf kommen Standspeicher zum Einsatz.
Um Legionellen zu vermeiden, sollte ein Warmwasserspeicher für Trinkwasser regelmäßig auf 60°C aufgeheizt werden. Kommt eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung hinzu, enthält der Trinkwasserspeicher einen zweiten Wärmetauscher für die Solaranlage.
Ein solcher Solarspeicher enthält zwischen 200 und 400 Liter und ist dann immer ein Standspeicher. Ein guter Solarspeicher sollte auch immer eine gute Schichtung haben.
Pufferspeicher sind spezielle Speicher für Heizungswasser. Sie brauchen keinen Wärmetauscher, da das warme Heizungswasser direkt von dem Wärmerzeuger in sie hineinfließt.
Aufwändiger ist das Innenleben von Pufferspeichern für Solaranlagen zur Heizungsunterstützung. Denn diese benötigen wiederum den Solarwärmetauscher.
Der Kombispeicher verbindet das Speichern von Trinkwarmwasser und Heizungswasser. Zwar könnte die Heizungsanlage auch zwei getrennte Speicher enthalten, doch das würde den Platzbedarf und die Wärmeverluste unnötig vergrößern.
Bei Pufferspeichern übernimmt die Frischwasserstation die Warmwasserbereitung des Trinkwassers, sodass auch hier beide Funktionen enthalten sind. Durch das Wassererwärmen im Durchfluss haben Legionellen bei Frischwasserstationen keine Chance.
Warmwasserspeicher im Neubau
Im Neubau sind die Möglichkeiten vielfältig. So können Sie dort einen besonders großen Speicher mit mehreren 1.000 Litern Fassungsvermögen einplanen. Damit kann eine große Sonnenheizung mehr als drei Viertel der Wärme für Heizung und Warmwasser beisteuern.
Eine Wärmepumpe mit einer großflächigen Fußbodenheizung bietet hingegen selbst schon viel Speicherkapazität, sodass hier eventuell ein Speicher für Trinkwarmwasser ausreicht.
Warmwasserspeicher in der Modernisierung
Bei der Heizungsmodernisierung spielt der Platzbedarf des Speichers eine größere Rolle. Doch für einen schlanken Schichtenspeicher findet sich meist eine Ecke. Sie müssen also auch in der Modernisierung nicht auf eine effiziente Heizung mit einem modernen Speicher für Warmwasser verzichten.
Die Kosten eines Warmwasserspeichers hängen stark von der Art des Speichers ab. Ein einfacher Pufferspeicher ohne Wärmetauscher kostet weniger als ein Solar-Schichtenspeicher mit Frischwasserstation.
In allen Fällen gilt aber: Der Effizienzgewinn mit einem guten Schichtenspeicher sorgt für Energieeinsparungen. Zusammen mit einer staatlichen Förderung amortisiert sich die Investition daher schnell.
Sie wollen sich noch weiter über unsere Speicher informieren oder möchten sich gerne beraten lassen? Wir sind jederzeit gerne für Sie da!
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