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Warmwasserspeicher: Für zuverlässige Wärme und Effizienz

Das Sparpotenzial von Warmwasserspeichern wird häufig unterschätzt: Ein durchschnittlicher Haushalt kann durch einen modernen Speicher für ein Plus von mehreren hundert Euro pro Jahr in der Haushaltkasse sorgen und dabei auch noch CO2 vermeiden.

Als zentraler Bestandteil der Heizungsanlage gewährleistet er kontinuierlich Wärme, die Sie für die Heizung und Dusche benötigen. Und das Beste: Investieren Sie in eine moderne Heizung, können Sie von einer Förderung von bis zu 45% profitieren – auch für die Kosten eines Warmwasserspeichers.

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Was ist ein Warmwasserspeicher und was kann er?

Eine moderne Heizungsanlage ist in der Regel mit einem Pufferspeicher ausgestattet. Der Pufferspeicher bildet die Schnittstelle, in die verschiedene Wärmeerzeuger wie die Solaranlage, die Wärmepumpe oder der Gaskessel Wärme einspeisen.

Ein Pufferspeicher bietet ein Höchstmaß an Flexibilität. Er speichert Heizungswasser, kann aber auch warmes Trinkwasser bereitstellen. Das geschieht besonders effizient und hygienisch mit einer Frischwasserstation, die wie ein Durchlauferhitzer Trinkwasser im Durchfluss erwärmt.

Schichtenspeicher sind besonders effizient

Wichtig ist dabei: Der Pufferspeicher sollte ein Schichtenspeicher sein. Schichtenspeicher bedeutet, dass sich im Warmwasserspeicher eine Temperaturschichtung aufbaut. Im oberen Bereich befindet sich heißes Wasser, in der Mitte ist es warm und unten kühl.

Warum ist das so wichtig?

  • Haben Sie eine Sonnenheizung, sollten Sie beachten, dass die Sonnenenergie an bewölkten Tagen eventuell nicht ausreicht, um heißes Wasser zu erzeugen. Wenn dann der ganze Speicher durchgewärmt wäre, könnte die Heizungsanlage die umweltfreundliche Sonnenenergie gar nicht mehr verwerten.
  • Außerdem benötigt ein modernes Gas- oder Ölbrennwertgerät eine tiefe Rücklauftemperatur, um den hohen Wirkungsgrad zu erreichen. Dafür darf das Wasser im unteren Speicherbereich nicht zu heiß sein.

Ein Beispiel: Die Wärmepumpe verliert mit jedem Grad Celsius, auf das sie das Wasser höher erhitzen muss, an Effizienz. Ideal ist daher eine Temperatur von 40 bis 45 °C im mittleren Speicherbereich.

Das reicht für eine Fußbodenheizung völlig aus. Nur oben im Speicher befindet sich dann 50 bis 55 °C heißes Wasser für Dusche und Bad.

Der Schichtenspeicher von WOLF

Im Schichtenspeicher BSP von WOLF sorgen Schichtbleche für getrennte Temperaturbereiche und damit für einen effizienten Betrieb der Heizung. 

Das Zirkulationsset sorgt für sofortiges Warmwasser ohne Wartezeiten.

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Wie funktioniert ein Warmwasserspeicher?

Das Speichern von Wärme ist im Gegensatz zum Speichern von Strom sehr einfach und darum auch kostengünstig. Die Heizungsanlage braucht dafür nicht viel mehr als einen gut isolierten Behälter und Wasser.

Steht viel Wärme zur Verfügung, heizt sich das Wasser im Speicher auf. Das ist zum Beispiel bei einer Heizung mit Solarthermieanlage an sonnigen Tagen der Fall.

Übrigens: Im Sommer kann die Solaranlage den Pufferspeicher problemlos bis auf 90 °C aufheizen. Dann können alle anderen Wärmeerzeuger tage- bis wochenlang eine Pause einlegen.

Bei einer Solarthermieanlage strömt das von der Sonne erhitzte Wärmeträgermedium durch einen Wärmetauscher im Solarspeicher und überträgt so die Wärmeenergie auf das Wasser im Speicher. Nachts und an trüben Tagen steht das aufgeheizte Wasser dann für die Versorgung Ihres Hauses zur Verfügung.

Vorteile eines Warmwasserspeichers

Warmwasserspeicher bieten in der Heizungsanlage noch weitere Vorteile:

  • Durch das Speichern reduzieren sich die Brennerstarts beim Gas- oder Ölkessel. Das bedeutet weniger Verschleiß und damit eine längere Lebensdauer des Wärmeerzeugers.

  • Warmwasserspeicher sorgen auch dann für eine zuverlässige Wärmeversorgung für Dusche und Bad, wenn Sie größere Mengen Trinkwarmwasser benötigen. Alle Wärmeerzeuger sind in der Regel für den Heizungsbetrieb ausgelegt.

    Dies vermeidet eine ineffiziente Überdimensionierung, die unnötig hohe Heizkosten verursachen würde. Das bedeutet aber auch, dass die Wärmeleistung nicht ausreicht, um in einer kurzen Zeit eine große Trinkwarmwassermenge zur Verfügung stellen zu können.

    Dazu brauchen Sie spezielle leistungsstarke Durchlauferhitzer oder eben ausreichend große Speicher.

  • Bei Wärmepumpen kommt noch ein anderer Aspekt hinzu: Bei einer sehr niedrigen Außentemperatur sinkt die Wärmeleistung der Wärmepumpe ab. Wenn aber der Speicher genug Wärme bevorratet hat, ist der sichere Betrieb auch in sehr kalten Nächten gewährleistet.

  • Ein ausreichend großer Speicher kann bei Wärmepumpen zudem Stromsperrzeiten überbrücken.

LUFT/WASSER-WÄRMEPUMPE
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Die Arten von Warmwasserspeichern

Für jede Anwendung gibt es passende Warmwasserspeicher, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen.

Trinkwasserspeicher

In vielen Fällen reicht es aus, wenn der Speicher nur Trinkwasser für Dusche und Bad bevorratet, um jederzeit die Warmwasserversorgung sicherzustellen.

Der einfachste Trinkwasserspeicher enthält einen Wärmetauscher, über den der Gas- oder Ölkessel den Speicher auflädt. Je nach Warmwasserbedarf kann hier schon ein wandhängender Kleinspeicher ausreichen. Bei einem höheren Warmwasserbedarf kommen Standspeicher zum Einsatz.

Um Legionellen zu vermeiden, sollte ein Warmwasserspeicher für Trinkwasser regelmäßig auf 60°C aufgeheizt werden. Kommt eine Solaranlage für die Warmwasserbereitung hinzu, enthält der Trinkwasserspeicher einen zweiten Wärmetauscher für die Solaranlage.

Ein solcher Solarspeicher enthält zwischen 200 und 400 Liter und ist dann immer ein Standspeicher. Ein guter Solarspeicher sollte auch immer eine gute Schichtung haben.

Pufferspeicher

Pufferspeicher sind spezielle Speicher für Heizungswasser. Sie brauchen keinen Wärmetauscher, da das warme Heizungswasser direkt von dem Wärmerzeuger in sie hineinfließt.

Aufwändiger ist das Innenleben von Pufferspeichern für Solaranlagen zur Heizungsunterstützung. Denn diese benötigen wiederum den Solarwärmetauscher.

Kombispeicher für Heizung und Trinkwasser

Der Kombispeicher verbindet das Speichern von Trinkwarmwasser und Heizungswasser. Zwar könnte die Heizungsanlage auch zwei getrennte Speicher enthalten, doch das würde den Platzbedarf und die Wärmeverluste unnötig vergrößern.

Bei Pufferspeichern übernimmt die Frischwasserstation die Warmwasserbereitung des Trinkwassers, sodass auch hier beide Funktionen enthalten sind. Durch das Wassererwärmen im Durchfluss haben Legionellen bei Frischwasserstationen keine Chance.

Neubau oder Modernisierung - Was muss ich beachten?

Warmwasserspeicher im Neubau

Im Neubau sind die Möglichkeiten vielfältig. So können Sie dort einen besonders großen Speicher mit mehreren 1.000 Litern Fassungsvermögen einplanen. Damit kann eine große Sonnenheizung mehr als drei Viertel der Wärme für Heizung und Warmwasser beisteuern.

Eine Wärmepumpe mit einer großflächigen Fußbodenheizung bietet hingegen selbst schon viel Speicherkapazität, sodass hier eventuell ein Speicher für Trinkwarmwasser ausreicht.

Warmwasserspeicher in der Modernisierung

Bei der Heizungsmodernisierung spielt der Platzbedarf des Speichers eine größere Rolle. Doch für einen schlanken Schichtenspeicher findet sich meist eine Ecke. Sie müssen also auch in der Modernisierung nicht auf eine effiziente Heizung mit einem modernen Speicher für Warmwasser verzichten.

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Fazit

Die Kosten eines Warmwasserspeichers hängen stark von der Art des Speichers ab. Ein einfacher Pufferspeicher ohne Wärmetauscher kostet weniger als ein Solar-Schichtenspeicher mit Frischwasserstation.

In allen Fällen gilt aber: Der Effizienzgewinn mit einem guten Schichtenspeicher sorgt für Energieeinsparungen. Zusammen mit einer staatlichen Förderung amortisiert sich die Investition daher schnell.

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